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Fazit meines Besuches an einem mediendidaktischen Seminar und wieso Medienpädagogik in Defiziten der Bildungspolitik eine tragende Rolle spielen kann.

1 Kommentar schreiben zu Absatz 1 0 Dieser Beitrag ist absolut auf subjektiver Befangenheit zurückzuführen. Dies möchte ich so, weil mir das Recht zusteht, das System von Welt, hierbei das Bildungswesen in seiner Politik und Steuerung zu kritisieren, und inwiefern die Medienpädagogik mit bzw. entgegen wirken könnte.
Dies tue ich, indem ich dabei ein kleines Feld von Unterrichtssteuerung in den Schulen unter die Lupe nehmen möchte.
Im Zeitgeist der Medien sind es nicht nur Schwerbeschäftigte der Arbeitswelt, welche mit Computer, Smartphones oder Tablets hantieren. Fluch und Segen zugleich sind zusätzlich das Aneignen und der Umgang von Kindern mit Medien.

2 Kommentar schreiben zu Absatz 2 0 Ich durfte die für mich überzeugende Erfahrung machen, dass das Verwenden von Medien bei Kinder absolut nicht zu verurteilen ist, jedoch der Umgang dessen. Wie oft im Leben dreht es sich nicht um das WAS, vielmehr ist das WIE entscheidend.

3 Kommentar schreiben zu Absatz 3 0 Dass es heutzutage immer mehr zur „Verblödung“ durch Digitalisierung und Medien kommen kann, ist nicht den genannten Komponenten zuzuschreiben, sondern jenen Verantwortlichen, die nicht im Vorfeld, effiziente, nachhaltige und positiv zweckdienliche Maßnahmen ergriffen haben, Kindern einen verantwortungsvollen, lernreichen und auch spielfreudigen Umgang mit Medien zu ermöglichen.

4 Kommentar schreiben zu Absatz 4 0 Verantwortliche sind nicht nur Urheber und Entwickler von Applikationen oder sonstigen High-Tech Geräten.
Das pädagogische Lehrpersonal ordne ich bewusst ebenfalls dieser Verantwortlichkeit zu.
Die wiederum sind alleine jedoch nicht kritisch zu beäugen. In ihrer von der Bildungspolitik geführten Marionettenausübung sind sie sogar zu bemitleiden. Die deutsche Wirtschaft beklagte eine lange Zeit lang über den Fachkräftemangel in den Branchen der Ingenieurswesen, Naturwissenschaften als auch der IT-Branche.
Unlogisch wäre es für mich nicht, Schüler im Vorfeld ihrer Berufserkundungen Fächer, wie Ingenieurswesen oder Informatik gänzlich als Grundfächer anzubieten. Zwar preist die Bildungspolitik das individuelle Fördern von Schülern. In der Praxis sieht es dagegen ganz anders aus. Durch gewisse Wahlmöglichkeiten, wird den Schülern eine frei Gestaltung ihrer Fächerkonstellation ermöglicht; wieso dies leider erst in der Oberstufe geschieht, bleibt mir ein Rätsel und halte ich für wenig sinnvoll.

5 Kommentar schreiben zu Absatz 5 0 Die Bildungspolitik sollte das Fördern von möglichen Potenzialen und Fertigkeiten schon in der frühkindlichen Phase fördern, angefangen mit dem Elementarbereich der vorschulischen Einrichtungen. Dabei sollte der Fokus nicht nur auf blindes Fördern und Fordern von Fähigkeiten liegen, vielmehr sollten Begeisterungs-Analysen durchgeführt werden. Kinder entwickeln schnell ein Gefühl, was sie langweilt und was sie begeistert.

6 Kommentar schreiben zu Absatz 6 0 Sofern man diesen Kindern, künftig als Schüler dann auch Wahlmöglichkeiten lässt, so sollte diese wesentlich effizienter sein, als das ausschließlich gelobte „individuelle Fördern“, welchem in seiner Gesamtheit gar nicht Rechnung getragen wird.

7 Kommentar schreiben zu Absatz 7 0 Daher möchte ich allen Medienpädagogen dazu ermutigen, Kinder, sei es im Kindergarten oder in der Grundschule schon, in ihrem Umgang mit Medien spielerisch und lernorientiert aufzuklären, und dies unter dem Vorsatz der Pädagogik: unbemerkt auf Basis der Begeisterung und Fähigkeiten des Kindes zu animieren (siehe Giesecke: „Grundformen des pädagogischen Handelns) und zu führen.

Quelle:https://gibro.de/blogs/medienprojekt1415/?p=681