|

1 Kommentar schreiben zu Absatz 1 0 Beschäftigen wir uns mit Digitalen Medien und Kindern, kommt immer schnell Fragen auf, ob dies oder jenes „noch“ gut ist, ob wir da zu weit gehen, oder nicht weit genug? Sind Facebook Freundschaften echte Freundschaften?Ist das kreatives Spielen, wenn eine App die Regeln vorgibt oder nur Zeitverschwendung? Kann man dabei überhaupt etwas Lernen, oder ist das alles unnütz und totes Kapital?

2 Kommentar schreiben zu Absatz 2 0  

3 Kommentar schreiben zu Absatz 3 0 Natürlich ist dabei nicht klar abzugrenzen, ob ein Facebook Freund ein „echter“ Freund ist. Jedoch lässt sich hier deutlich eine Wertzuschreibung festmachen, denn hierbei sollte nicht vergessen werden, dass der Begriff „Freund“ nur eine Zuweisung ist, deren Definition jedem selbst obliegt. So mag für den einen jemand ein „Freund“ sein, den er seit Kindertagen kennt, während der Andere auch schnell einen Freund in einer Bar oder in der Kaffeepause bei der Arbeit findet.

4 Kommentar schreiben zu Absatz 4 0 Ähnlich verhält es sich das beim Spielen:Während einige früher mit Gleichaltrigen durch den Wald gerannt sind und in jedem Stock auf dem Boden mit einer Astgabel ein Gewehr gesehen haben, saßen andere zuhause und versuchten aus den zur Verfügung stehenden Bauklötzen den größtmöglichen Turm zu bauen.

5 Kommentar schreiben zu Absatz 5 0 In beiden Fällen waren auch da die Regeln nicht vollständig selbst bestimmt, sondern durch den Konsens der Gruppe oder durch die Limitierung der Physik bzw. der bloßen Anzahl an Klötzen.

6 Kommentar schreiben zu Absatz 6 0 Auch sollte man sich die Frage stellen: Wenn durch Dinge wie Bauklötze oder besonders geformte Äste ein Spiel zustande kommt, handelt es sich dann nicht auch um ein Medium? Oder aber, wenn es viele Bauklötze oder Äste sind, Medien? Eine Form um etwas weiter zu geben, darzustellen?

7 Kommentar schreiben zu Absatz 7 0 Natürlich kann eine Darstellung mehr oder weniger geeignet sein, um einen Gedanken zu vermitteln, ähnlich der Äste, bei denen sich einige mehr und andere weniger als Gewehr eigenen. Doch sollte man dabei nicht der Inhalt aus dem Fokus rücken und mit dem Stempel der Minderwertigkeit versehen, nur weil sie den kleinen Zusatz „digital“ tragen, denn während jede zweite Stellenanzeige mit dem Zusatz „EDV Kenntnisse erwünscht“ versehen ist, sollen Kinder doch möglichst so viel Zeit wie nur eben möglich in der analogen Welt verbringen, mit den Dingen, die wichtig sind? Damit zum Beispiel, Dinge für ihre Hütten im Wald zu sammeln, aber bloß nichts um damit ein Feuer zu legen und natürlich auch nicht zu weit weg von dem schützenden Arm der Eltern, aber dafür: endlich sinnvoll.

8 Kommentar schreiben zu Absatz 8 0 Natürlich sind diese Hütten statisch fragwürdig und auch der Wohnwert lässt eher zu wünschen übrig.Auch ihre Beständigkeit ist meist doch kurzweilig zu betrachten; wenn Wind und Wetter sie nicht auseinander tragen, übernehmen dies mit Freuden konkurrierende Kinder Gruppen.

9 Kommentar schreiben zu Absatz 9 0 Dabei ist die aber Definition aber klar: Das ist Spiel. Miteinander bauen, sich organisieren, Gruppen bilden, konkurrieren und sich auf Regeln verständigen.Also warum tun wir uns so schwer diese und ähnliche Eigenschaften auf digitalen Spielplätzen zu entdecken, wo die Gegebenheiten doch die Gleichen sind.

Quelle:https://gibro.de/blogs/medienprojekt1415/?p=59