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Dokumentation ORGA-Gruppe

Lernziele

1 Kommentar schreiben zu Absatz 1 0 Es ging an diesem Elternabend an der Fischlaker Schule in Essen nicht um eine Integration von Medien in den Unterricht, oder eine Zurschaustellung von fehlenden Kenntnissen von Eltern in Bezug auf Medien. Es ging vielmehr um eine Bewusstwerdung von Ressourcen und Möglichkeiten, derer sich Eltern und Kinder in der heutigen Zeit bedienen können. Da so gut wie in jedem Haushalt mindestens ein Smartphone oder Tablet vorhanden, ist es ein naheliegendes Lernziel, den Eltern deutlich zu machen, wie viel Spaß und Nutzen man mit diesen Dingen haben kann und das ein Smartphone nicht nur Türen und Tore zu Facebook und Co. öffnet.

2 Kommentar schreiben zu Absatz 2 0 BYOD

3 Kommentar schreiben zu Absatz 3 0 Für den Elternabend wurden die Eltern daher gebeten ein Smartphone oder Tablet mit in die Schule zu bringen um nach dem BYOD (Bring Your Own Device) Prinzip ihre Aufgaben auf den eigenen Utensilien zu bearbeiten. Dies hat den Vorteil, dass die Eltern mit Dingen arbeiten, welche ihnen vertraut sind und sie sich später Zuhause wieder mit zu Recht finden. Um das BYOD- Prinzip durchsetzen zu können und für die Eltern keine enormen Unkosten (Internet) entstehen zu lassen, wurde sich vorher um ein ausreichendes W-Lan Netz gekümmert. Sodass die Eltern ihre eigenen Gerätschaften zwar benutzen konnten, jedoch ohne Extrakosten zu riskieren.

4 Kommentar schreiben zu Absatz 4 0 Betrachtet man den Elternabend unter dem Prinzip der ressourcenorierten Beratung ist deutlich festzuhalten, dass alle anwesenden Eltern genug innere und äußere Ressourcen mitbrachten, um den Elternabend mit neuen Ideen für ihre Kinder und Wissen über die Arbeit mit Smartphones, Tablets und Co. zu verlassen.

5 Kommentar schreiben zu Absatz 5 0 Auch das Prinzip des lebenslangen/ biographieorientierten Lernens ist deutlich zu erkennen gewesen. Die Eltern waren mit Spaß und Enthusiasmus bei verschiedenen Station dabei und haben ihr bestes beim Erstellen der Filme und Hörspiele gegeben. Sie haben Dinge unbewusst gelernt und währenddessen Spaß gehabt, was eine positive Lernstrategie fördert und die Eltern motiviert in die nächste Smartphone-Herausforderung gehen.

6 Kommentar schreiben zu Absatz 6 0 Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Lernziel der Bewusstwerdung von Ressourcen sehr gut umgesetzt wurde und der Elternabend erfolgreich war.

Vorarbeit zum Medienpraxisabend

7 Kommentar schreiben zu Absatz 7 0 Um den Medienpraxisabend gut und strukturiert über die Bühne zu bekommen bedurfte es einiger Vorarbeit. Die Eltern erhielten zunächst Einladungen, auf welchen das bereits zuvor erwähnte BYOD-Prinzip erbeten wurde. Die Eltern wurden zudem gebeten, sich für den Medienpraxisabend „verbindlich“ anzumelden, damit unsere Studentengruppe eine grobe Einschätzung vom „Ansturm“ auf diesen Abend erhalten konnte.

8 Kommentar schreiben zu Absatz 8 0 Die Einladungen waren verschickt, die Eltern waren gewillt, nun ging es an die Organisation an sich…

9 Kommentar schreiben zu Absatz 9 0 Es wurden Lernziele überlegt, vor welchem Hintergrund machen wir das überhaupt? Sollten die Eltern wirklich was lernen, oder soll ihnen nur die Option des Lernens mit Medien aufgewiesen werden?

10 Kommentar schreiben zu Absatz 10 0 Nachdem die Frage des Lernziels geklärt war (siehe Kapitel Lernziel) ging es nun an die praktische Organisation. Welche Angebote/ Stationen bieten wir an und was stößt wohl auf Interesse?! Ziel war es, den Eltern alles zu zeigen und sie dabei selbst Dinge/ Filme erarbeiten zu lassen „learning by doing“ und „Hilfe zur Selbsthilfe“ lauteten unsere Konzepte.

11 Kommentar schreiben zu Absatz 11 0 Die Gruppen teilten sich auf und begaben sich in ihre eigene Arbeit (StopMotion, Makey-Makey, u.a.), welche in den anderen Einträgen nachgelesen werden kann. In Seminaren wurden Testläufe durchgeführt um mögliche Fehlerquellen festzustellen und zu beheben. Aber auch, um die Station an sich selbst einmal richtig kennen zu lernen und nicht unvorbereitet vor den Eltern zu stehen.

12 Kommentar schreiben zu Absatz 12 0 Zudem musste sich Gedanken darüber gemacht werden, wie man diesen Elternabend ohne großartige Kosten bestreitet. So wurde sich darum gekümmert, dass ein W-Lan Netz für die Eltern und ihre Geräte zur Verfügung steht. Wäre die Option Internet nicht möglich gewesen, wurde geschaut, dass alle Gruppen ihre Vorstellungen auch ohne Internet hätten präsentieren können.

13 Kommentar schreiben zu Absatz 13 0 Nachdem diese Vorkehrungen und Eventualitäten berücksichtigt und durchlaufen wurden ging es um den Abend in der Schule. Es wurde mit den Arbeitsgruppen besprochen, welche Utensilien benötigt würden und was als Rahmenbedingung herrschen musste. So wurden Verlängerungskabel, Mehrfachsteckdosen, Beamer, Leinwände, Knete, Playmobil Figuren und andere Sachen besorgt, welche für den Abend von Nöten waren. Als dann alle Rahmenbedingungen erfüllt waren, das Internet funktionierte, fehlten nur noch die Eltern.Nachdem die Eltern nun eingetroffen waren, standen für das Organisations-Team Springerarbeiten im Vordergrund. Wenn etwas von den Gruppen benötigt wurde (zusätzliche Leinwände, etc.) wurde versucht, diese zu besorgen. Abschliessend kümmerte sich das Organisations-Team an diesem Abend darum, dass der eigens erstellte Fragebogen von den Eltern ausgefüllt wurde, welcher später ausgewertet werden sollte (siehe späteres Kapitel)

14 Kommentar schreiben zu Absatz 14 0 Als dann alle Eltern glücklich und mit neuem Wissen bepackt, den Medienpraxisabend verließen, begannen für die Studentengruppe die Aufräumarbeiten und das Herrichten des ursprünglichen Klassenzustandes.

Durchführung / Aufbau / Setting

Der Startschuss für den Medienpraxisabend war auf 20 Uhr festgelegt. Das Projektteam jedoch befand sich schon um 17 Uhr an der Schule, um für den benötigten Aufbau zu sorgen. Jeder Gruppe wurde ein eigener Raum zugeteilt, der dann zu einem attraktiven Setting umgewandelt werden sollte. Ziel war es durch Kreativität die Aufmerksamkeit der Erziehungsberechtigten auf sich zu lenken.

Zunächst war jedoch von großer Notwendigkeit den Internetzugang der Schule zu erhalten, um die letzten Installationen abzuschließen, die für Programme der Apps notwendig waren. Der W-LAN Schlüssel sicherte somit einen schnellen und reibungslosen Zugang zu dem Internet, der von einigen Gruppen gebraucht wurde. Einige der Materialien wurden von den Gruppen eigenständig organisiert und mitgebracht. Trotz dessen wurden zusätzlich Verlängerungskabel, Mehrfachsteckdosen etc. gebraucht, die dann zu dem Abend mitgebracht werden sollten. Dafür wurde im voraus eine Internetseite für die Planung der Materialen errichtet.

Elektrogeräte,wie zum Beispiel Tabletts oder Makey-Makey, wurden vom Dozenten zur Verfügung gestellt.

Nachdem die Verteilung der Räume feststand und die dazu gehörigen Materialen verteilt wurden, war nun das Setting an der Reihe

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Beim Aufbau des Settings wurden Plakate mit den zu präsentierenden Apps an die jeweiligen Türen befestigt, damit die Erziehungsberechtigten erahnen konnten, was sich hinter jeder Tür befindet.

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Um halb Acht wurden schon die ersten Eltern empfangen. Ein keines „Buffet“wurde aufgebaut, an welchem sich die Eltern den Abend über bedienen konnten und ihre mitgebrachten Getränke und Speisen ablegen konnten.

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Der Medienpraxisabend wurde mit einer Begrüßung von Guido Brombach eingeleitet. Der Ablauf und die jeweiligen Räume wurden eklärt. Hier wurde deutlich erwähnt, dass es sich nicht um eine Infoveranstaltung handelt, sondern dass es ein Praxisabend ist. Die Eltern sollen aktiv mitarbeiten und die Apps ausprobieren.

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Die Kommunikation zwischen den Studenten und den Eltern war erfolgreich. Sie unterhielten sich sowohl über die Apps als auch über die eigene Mediennutzung Zuhause. Sie tauschten sich aus und baten auch um Rat wie zB.bei Sicherheitsfragen im Internet. Zunächst waren die Eltern eher zuückhaltend und die Studenten ging auf sie ein und versuchten sie zu motivieren und ihnen Mut zu machen. Irgendwann fielen die Hemmungen und die Eltern trauten sich an die Apps.

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Ergebnisse

Im laufe des Abends sind die Eltern immer offener geworden und haben sich aktiv beteiligt. Besonders viel Spaß hatten sie beim filmen eines Stop Motion Films und beim aufnehmen eines Hörbuchs.

Was kann beim nächsten Mal besser gemacht werden? Reflexion.

34 Kommentar schreiben zu Absatz 34 0 Rückblickend auf das Medienprojekt und den Medienpraxisabend lassen sich einige Punkte festhalten, die beim nächsten Mal besser gemacht werden könnten.
Vorteilhaft wäre es beispielsweise mehr Werbung für das Medienprojekt zu machen, um eine breitere Masse zu erreichen. Der Abend war zufrieden stellend gut besucht, dennoch könnte bei einer Wiederholung der Fokus nicht nur auf Eltern einer bestimmten Klasse liegen, sondern entweder auf mehreren Klasssen oder allgemein auf Eltern einer Schule, die Interesse daran haben, eine solche Veranstaltung zu besuchen. Weiterhin wäre es, sollte erneut ein Evaluationsbogen erstellt werden, von Vorteil, diesen entweder auf Papier zu drucken und schriftlich ausfüllen zu lassen, oder einen Laptop/ein Tablet zur Verfügung zu stellen, um eine Station für die Evaluation zu haben. Problematisch war die Umsetzung, jedes Elternteil darum zu bitten, diesen Fragebogen bei sich auf dem eigenen Handy auszufüllen. Die meisten hatten Probleme, ihr Smartphone mit dem W-Lan zu verbinden, und allein den Link für den Fragebogen immer wieder zu vermitteln war auch etwas gewöhnungsbedürftig. Sobald wir den Laptop der „A pupils App“ nutzen konnten, verlief der Ablauf wesentlich schneller und unkomplizierter. Wie bereits erwähnt machte auch das Internet zwischendurch Probleme, besonders bei der Makey-Makey Gruppe. Teilweise waren wir auf das Internet angewiesen, und konnten dann unsere Vorhaben nicht komplett umsetzen. Hier wäre es also von Vorteil, einen Ort mit besserem Internet zu finden.
Darüber hinaus könnte die Variation der Gruppen für ein nächstes Mal verändert werden, sodass es nicht eine Aktivität doppelt gibt, sondern vielleicht mindestens eine Weitere, damit die Auswahl für die Eltern etwas größer wird. Bei fünf Gruppen konnte der vorgegebene Zeitrahmen nicht völlig ausgeschöpft werden, sodass einige Eltern schon sehr früh den Abend verlassen haben. Zuletzt würden wir eine Änderung für das Ende des Medienpraxisabends vorschlagen. Diese würde vorsehen, dass die Eltern nicht gehen können, sobald sie alles erforscht haben, oder es ihnen beliebt, sondern dass nach circa zwei Stunden nochmal ein Treffpunkt arrangiert wird, an dem die Eltern und die Studenten zusammen finden, um einen gemeinsamen Abschluss zu erreichen. In dieser gemeinsamen Runde soll es vor allem darum gehen, das entdeckte zu reflektieren und evaluieren, um Anmerkungen zu machen oder offene Fragen zu stellen, oder einfach um – unabhängig vom Evaluationsbogen – Rückmeldung zu geben.

Evaluation

35 Kommentar schreiben zu Absatz 35 0 Im Anschluss an die Phase des Erkundens und des selbst Erprobens der verschiedenen Räume und der darin vorgestellten Medien, baten die Mitglieder der Orga-Gruppe Eltern, die dabei waren, aufzubrechen, einen Feedback Fragebogen auszufüllen. Dieser Fragebogen diente dazu, den Medienpraxisabend zu reflektieren und evaluieren und wurde online durchgeführt.
Das Ausfüllen des Fragebogens gestaltete sich als sehr einfach und angenehm, bis auf ein Paar Probleme mit dem W-Lan.

36 Kommentar schreiben zu Absatz 36 0 Bestandteil waren zehn Fragen, die Themengebiete wie Zufriedenheit, Erwartungen, mitgebrachte Medien und Interesse beinhalteten. Wichtig für uns war zu erfahren, welche Erwartungen die Eltern an den Abend hatten, und ob diese erfüllt wurden. Einige Erwartungen lauteten: Inspiration zu Möglichkeiten, Informationen für Internetangebote für Kinder, Neue Apps ausprobieren, neue Technik kennenlernen, und auch hohe Erwartungen, da Studenten an dem Projekt beteiligt waren. So ergab die Auswertung, dass von 19 abgegebenen Antworten 13 Antworten „Ja“ waren und die restlichen 6 „teils/teils“.
Weiterhin interessant war die Tatsache, dass an dem Abend 15 Personen ein Smartphone und 9 Personen ein Tablet mitbrachten. Somit wurde das Ziel „Bring Your Own Device“ erfolgreich umgesetzt und erleichterte die Mitarbeit.
Zu der Frage „Was hat Ihnen besonders gut gefallen?“ war die meist genannte Antwort die Aktivitäten (Makey-Makey, Stop Motion, Garage-Band,..) selbst, was rückblickend sehr zufriedenstellend für die einzelnen Gruppen ist. Als Favorit unter den vorgestellten Aktivitäten gilt das „Stop Motion“, der Großteil der Eltern würde dies zuerst ausprobieren wollen.
Die Atmosphäre wurde von den Eltern als angenehm und unterhaltsam empfunden und 100% würden diese Veranstaltung weiterempfehlen.

Quelle:https://gibro.de/blogs/medienprojekt1415/?p=428