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Facebook als Lebenswelt

1 Kommentar schreiben zu Absatz 1 0 Social Networks nehmen in unserer Gesellschaft einen immer höheren Status ein. Sind sie schon lange nicht mehr nur als „Freizeitspaß“ anzusehen, sondern als ein wirklicher Teil des Lebens der „Jugend von heute“. Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene nutzen diese Plattform um ihr „reales Leben“ zu ergänzen, wo früher ein Telefonanruf für eine Verabredung diente, wird heute das soziale Netzwerk genutzt. Man hat „Kontakt“ zu Leuten die man eigentlich gar nicht wirklich kennt und erfährt Dinge aus deren Leben, die man als Außenstehender sonst nie mitbekommen hätte, oder gar hätte mitbekommen sollen….

2 Kommentar schreiben zu Absatz 2 0 Aus diesem Grund sollte eigentlich sehr stark darauf geachtet werden, WAS überhaupt den Weg in die sozialen Netzwerke findet. Viele Jugendliche posten Bilder und Kommentare von ihren letzten Trinkabenden und anderen Eskapaden, ohne darüber nachzudenken, welche Folgen dies für ihre Zukunft haben könnte.

3 Kommentar schreiben zu Absatz 3 0

4 Kommentar schreiben zu Absatz 4 1 Sie dokumentieren ihr gesamtes Leben, inklusive jeder Peinlichkeit. Es geht längst nicht mehr darum Dinge einfach nur mitzuteilen, es entsteht ein Kampf um Likes für Bilder, Aktionen. Ein Kampf um Anerkennung innerhalb des sozialen Netzwerks, welcher sich in die reale Welt integriert. Hat man keinen Facebook-Account ist es schwer für Jugendliche am normalen gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

5 Kommentar schreiben zu Absatz 5 0 Um diesem Hype nach Likes gerecht zu werden nehmen viele Jugendliche eine neue Rolle ein und präsentieren sich im Internet in einem ganz anderen Licht. Sie versuchen dazu zu gehören und das manchmal um jeden Preis. Die Gesellschaft, also andere Jugendliche, erwarten ein bestimmtes Verhalten von einem Jugendlichen um Anerkennung zu erhalten, um „cool“ zu sein und dazu zu gehören. Aber wäre Widersetzen eine Option?

6 Kommentar schreiben zu Absatz 6 0 Das Besondere ist ja gerade, dass die gesellschaftlichen Erwartungen so verinnerlicht werden, dass sie zu höchst eigenen, ganz individuellen Verhaltensregulierungen werden, zum Inhalt des eigenen, selbstverständlich freien Willens. Von Einschränkung der Freiheit und unterdrückter Persönlichkeitsentwicklung wollte Parsons gewiss nichts wissen, er war bekanntermaßen ein Apologet der USA.

7 Kommentar schreiben zu Absatz 7 0 ( http://michael-kraus.info/ew/rollentheorien.shtml )

8 Kommentar schreiben zu Absatz 8 1 Die Jugendlichen nehme diese Veränderung der Selbstpräsentation wahrscheinlich gar nicht wirklich wahr und integrieren sich weiter in die Gesellschaft mit ihren sozialen Netzwerken. Um Peinlichkeiten und Berufseinschränkungen zu vermeiden wäre es von daher sinnvoll, Jugendliche oder Kinder bereits vor der ersten Nutzung von Facebook darauf aufmerksam zu machen, dass das Internet nichts vergisst und man gut überlegen sollte, WAS den Weg in ein soziales findet.

Quelle:https://gibro.de/blogs/medienprojekt1415/?p=285