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Der App-Contest – Ab wann ist eine App gut?

1 Kommentar schreiben zu Absatz 1 2 Im folgenden möchte ich unser Medienprojekt vorstellen, welches wir im Seminar von Herrn Guido Brombach entwickelten. Wir haben unseren App-Contest als Projekt für den Medienabend an der Fischlaker-Grundschule in Essen-Werden präsentiert. Hierbei ging es nicht nur um die bloße Vorstellung unserer Arbeit, sondern um eine ausführliche Diskussion mit den teilnehmenden Eltern bezüglich der pädagogischen Bedeutung von Apps und ihren Lernzielen.
Wir, Studenten des Studienfachs der Erziehungswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen, durften uns zu Beginn des Seminars bei Herrn Brombach für eins von mehreren Medienprojekten entscheiden. Zwar waren die anderen Medienangebote wie die Erfindung Makey-Makey oder das Erstellen eines Slow-Motion-Videos sehr attraktiv, doch als angehender Pädagoge liegt mein Interesse im theoretischen Bereich, so dass drei andere Kommilitonen und ich uns für den App-Contest entschieden haben. Die anderen Projekte sind praktisch veranlagt, während unseres sich mit der großen Frage auseinandersetzt:

2 Kommentar schreiben zu Absatz 2 0 „Welche Kriterien tragen zu einer guten App für Kinder bei?“

3 Kommentar schreiben zu Absatz 3 3 Während des Seminars haben sich die Studenten in ihren Gruppen zusammengetan um gemeinsam für ihr Projekt Ideen zu finden und zu entwickeln. Für einen App-Contest kam uns die Idee einen Fragekatalog zu entwickeln, um aufzuzeigen welche Kriterien für eine App erfüllt werden sollten, damit sie für Kinder pädagogisch wertvoll sind. Solch ein Katalog interessiert mich deshalb so sehr, weil technische Geräte wie Tablets und Smartphones bei Kindern immer gängiger werden und der Kontakt mit Apps allgegenwärtig ist. Schaut man sich im virtuellen Markt um, so lassen sich Tausende von Apps finden, aber nach welchem Kriterium können Eltern nun entscheiden welche von diesen gut für ihre Kinder sind?

4 Kommentar schreiben zu Absatz 4 2 Unsere Gruppe hat sich hierfür als ersten Schritt im PlayStore (https://play.google.com/store),beziehungsweise AppStore (https://itunes.apple.com/de/genre/ios-spiele/id6014?mt=8) umgesehen. Diese bieten eine große Übersicht über alle verfügbare Apps die es für Smartphones und Tables gibt, also jene Geräte die von Kindern im heutigen Zeitalter genutzt werden. Im Fokus lagen für uns die Kategorie „Spiele“ welche nochmals in Unterthemen aufgeteilt werden. Zwar werden die Spiele aufgeteilt in Kategorien wie Action, Strategie und Simulation, doch eine Spalte für Kinder konnten wir nicht finden. Eltern können sich höchstens an den vergebenen Punkten und Rezensionen anderer Nutzer orientieren, doch diejenigen die Wert auf eine kinderfreundliche und pädagogisch wertvolle App legen, können hierbei schnell den Überblick verlieren.

5 Kommentar schreiben zu Absatz 5 3 Nun kommt unser Medienprojekt zum Einsatz: Unser Ziel ist es, Eltern eine effektive und schnelle Möglichkeit zu geben um herauszufinden, ob eine bestimmte App für ihr Kind geeignet ist. Wichtig hierbei ist es, dass nicht der Spielspaß relevant ist, sondern vielmehr Kriterien wie Lernerfolg und Sicherheit im Fokus stehen. Bei Apps legen Kinder hauptsächlich Wert auf Spaß und Spielerei – mögliche Gefahren wie die Entwicklung einer Sucht durch eine Spielapp, sind keine Seltenheit und kommen häufig vor.

6 Kommentar schreiben zu Absatz 6 0 In unserem Fragekatalog werden dementsprechend Kriterien wie Spielspaß nicht betrachtet. Stattdessen setzt man sich mit den Gefahren wie beispielsweise der zuvor genannten Sucht auseinander. Besitzt eine App zum Beispiel einen Hinweis oder eine Art Warnung um eine Spielsucht zu vermeiden? Haben Eltern die Möglichkeit die Nutzung einer App zeitlich festzulegen, sodass das permanente Spielen verhindert wird? Werden Werbungen eingebaut die für Kinder gefährlich werden können oder sogar zu ungewollten Käufen verleiten? Ebenso wird der Inhalt einer App in Betracht gezogen: Gibt es einen Lerneffekt?Erlangt das Kind durch das Spielen Wissen? Ist die App einfach zu bedienen und kann individuell an die Bedürfnisse der Kinder angepasst werden? Aus pädagogischer Sicht ist es unser Ziel, den Eltern mit unserem Projekt zu zeigen, dass Lernerfolg,Spielspaß und Sicherheit sich nicht ausschließen müssen. Vielmehr sollen Eltern und Kind gemeinsam erfahren, dass Lernen Spaß machen kann und die jeweiligen Lernprozesse beobachtet werden können. Wir Pädagogen sehen es als unsere Aufgabe, auf die Gefahren hinzuweisen, die sich in der virtuellen Welt verbergen, weshalb unser Fragekatalog sich größtenteils eben auf die zuvor genannten Gefahren bezieht.

7 Kommentar schreiben zu Absatz 7 0 Unser Katalog „APupilApp?“ ist unter diesem Link aufrufbar: (https://docs.google.com/forms/d/1HEIAwtIJq_8LUekdGUe4siGVThTLoxFDAix_peSUSoE/viewform?c=0&w=1)

8 Kommentar schreiben zu Absatz 8 3 Unser Medienprojekt wertet diese und viele weitere Fragen aus, wodurch am Ende ein Diagramm erstellt wird, bei dem eine App bis zu 100 Punkten erreichen kann – je mehr Kriterien eine App erfüllt, desto mehr Punkte gibt es am Ende. Eltern besitzen hierbei also einerseits die Möglichkeit, eine App zu analysieren um herauszufinden, ob eine App für ihr Kind geeignet und somit gut ist. Andererseits soll unser Projekt einen hilfreichen Beitrag zur Nutzung von Apps für Kinder leisten, denn viele Apps besitzen eine positive Wirkung auf sie und können ihnen beim Lernen helfen. Wir kommen also zum Fazit, dass eine App nicht nur Spaß machen sollte –  Eine gute App für Kinder zeichnet sich vielmehr durch Individualität, Kreativität und potenziellen Lernerfolg aus, welches in einem sicheren und vor allem gefahrlosen Umfeld genutzt werden kann.

9 Kommentar schreiben zu Absatz 9 0 Unbenannt

10 Kommentar schreiben zu Absatz 10 0 Nachdem die Fragen im Katalog beantwortet wurden, erscheint eine Grafik mit den jeweiligen Spielen. Die Punktzahl orientiert sich logischerweise anhand der eingegebenen Antworten. Die Tachometer lassen sich in einen roten,gelben und grünen Bereich einteilen. Je höher die Punktzahl ausfällt, desto „besser“ also pädagogisch wertvoller ist diese App aus unserer Sicht. Fällt eine Zahl niedrig aus, heißt das demzufolge nicht, dass die App schlecht für das Kind ist, sondern dass es für Kinder keinen sehr hohen pädagogischen Wert hinsichtlich Lernerfolg oder Sicherheit besitzt.

11 Kommentar schreiben zu Absatz 11 0  

Quelle:https://gibro.de/blogs/medienprojekt1415/?p=253