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Digitale Demenz

1 Kommentar schreiben zu Absatz 1 2 Innerhalb meines Studiums besuchte ich ein Seminar, welches sich mit dem Thema Datenschutz und digitalen Medien beschäftigte. Innerhalb des Seminars las ich das Buch „Digitale Demenz“ von Manfred Spitzer. In dem folgenden Blogeintrag möchte ich euch die Ansichten von dem Autor vorstellen.

2 Kommentar schreiben zu Absatz 2 1 In dem Buch „Digitale Demenz“ vertritt Spitzer die Meinung, dass digitale Medien besonders bei Kindern und Jugendlichen zur Verblödung führen. Er beschreibt sehr ausführlich die negativen Seiten des Medienkonsums. Seiner Meinung nach geht durch digitale Medien das Expertenwissen verloren, da alles am Computer gespeichert werden kann und das eigene Gehirn dafür nicht mehr gebraucht wird. Spitzer verweist dabei auch noch auf den Zeigarnik-Effekt.

3 Kommentar schreiben zu Absatz 3 0 schädel mit gehirn

4 Kommentar schreiben zu Absatz 4 0  

5 Kommentar schreiben zu Absatz 5 1 Dieser Effekt beweise, dass unerledigte Handlungen länger im Gedächtnis bleiben. Durch die digitalen Medien wird dieser Effekt zunichte gemacht, da in der heutigen Welt die Leute nur noch Multi-Tasking betreiben und zwischen Aufgaben hin und her springen. Dies bedeutet, dass sie eine Aufgabe nicht richtig beenden, sondern sich schnell ablenken lassen und bestimmte Dinge sofort nachschauen, obwohl sie sich gerade in einer anderen Aufgabe befinden.  Durch das  Konzentrieren auf mehrere Sachen fällt es Spitzers Meinung nach   dem Gehirn schwer, unwichtiges auszublenden und sich auf eine einzige Aufgabe zu konzentrieren. Durch die Verrichtung von mehreren Aufgaben werden die Menschen ablenkbarer und langsamer in der Verarbeitung
An dieser Stelle möchte ich auf einen passenden Beitrag von meiner Kommilitonin verweisen, die sich mit diesem Thema beschäftigt hat.

6 Kommentar schreiben zu Absatz 6 0  

7 Kommentar schreiben zu Absatz 7 0 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Spitzer digitale Medien als „Lernverhinderungsmaschinen“ ansieht, da sie den Lernerfolg beeinträchtigen und den Kindern schaden. Er beschreibt die Konsequenzen der Nutzung von digitalen Medien als „Digitale Demenz“.

8 Kommentar schreiben zu Absatz 8 0 SCHAU HIN! Grafik: Wie viele Kinder nutzen das Internet?

9 Kommentar schreiben zu Absatz 9 0 Die Nervenzellen und somit das Gehirn schrumpfen, da das Gehirn nicht mehr voll ausgelastet sei. Die digitale Demenz zeichne sich vor allem durch die Unfähigkeit aus, die geistigen Leistungen in vollem Umfang nutzen zu können.

10 Kommentar schreiben zu Absatz 10 0 1 SN Wirtschaftsakademie 2013 _ Speakers Excellence Manfred Spitzer

11 Kommentar schreiben zu Absatz 11 1 Seiner Meinung nach sei es sinnvoll Kinder und Jugendliche so lange wie möglich vor der Mediennutzung fernzuhalten. Wenn dies nicht mehr möglich sei, sollen Eltern die  Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen begrenzen. Zudem sollte das Lernen der Kinder auch durch nicht-digitale Medien gefördert werden. Besonders in der Schule sei es sinnvoll einen Computer- und Internetführerschein in der Schule zu absolvieren, da somit  der richtige Umgang mit Medien gelehrt werden könne.

12 Kommentar schreiben zu Absatz 12 0

13 Kommentar schreiben zu Absatz 13 0  

14 Kommentar schreiben zu Absatz 14 0 Meiner Meinung nach ist Spitzers Position nicht gerechtfertigt. Ich denke das Multitasking in unserer heutigen Gesellschaft  nicht ausschließlich durch die digitalen Medien zu begründen ist. Multitasking kann auch außerhalb der digitalen Welt stattfinden, wenn wir beispielsweise Radio hören und gleichzeitig bügeln oder eigentlich lernen wollen aber nebenbei noch in unser spannendes Buch vertieft sind. Multitasking wird uns in der heutigen Gesellschaft von vielen Mitmenschen vorgelebt. Wir denken, wir seien schneller wenn wir zwei Dinge gleichzeitig erledigen, merken dabei jedoch oft, dass die Qualität, wie wir die Dinge angehen, dadurch in Mitleidenschaft gezogen wird. Ich sage grundsätzlich nichts gegen Multitasking, merke jedoch oft selber, dass es sinnvoller ist, erst einmal eine Sache abzuschließen, bevor ich eine andere Sache beginne. Ich denke es ist wichtig, dass jeder für sich selber einzuschätzen lernt, welche Aufgabe vorrangig wichtig zu bearbeiten ist.

Quelle:https://gibro.de/blogs/medienprojekt1415/?p=166