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Medienkompetenz – Begriffsursprung

1 Kommentar schreiben zu Absatz 1 0 Durch die Zunahme von immer neueren digitalen Medien werden Kinder in eine digitale Welt rein geboren. Sie werden mit hohen Anforderungen konfrontiert, welche die sinnvolle Nutzung verschiedener Anwendungen und Geräte betrifft.
Deshalb ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche eine Medienkompetenz erlangen, die es ihnen möglich macht die Medien sinnvoll zu nutzen.

2 Kommentar schreiben zu Absatz 2 0 Medienkompetenz was bedeutet dieser Begriff denn überhaupt?

3 Kommentar schreiben zu Absatz 3 0 Dieter Baacke führte den Begriff der Medienkompetenz 1973 ein, verwendete diesen jedoch erst in den 1990er Jahren. Für Baacke besteht Medienkompetenz aus vier Dimensionen, die er unter den Begriffen Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung zusammenfasst. Unter dem Begriff Medienkritik versteht Baacke die lebenslange Reflexion von vorhandenem Medienwissen. Dafür sollte jeder Mensch das Geschehen im Internet, gleichzeitig aber auch das eigene Medienverhalten kritisch reflektieren können. Zusätzlich sollte jeder Mensch erkennen, in welchen Momenten Medienangebote gut für ihn sind und in welchen sie ihm eher schaden. Eine weitere Kompetenz, welche von Baacke als bedeutsam empfunden wird, ist die Medienkunde. Mit Medienkunde ist das Wissen über Medien gemeint. Darunter wird auch das Wissen über die praktische Nutzung gefasst. Hierbei ist es wichtig, sich mit der Handhabung von verschiedenen Geräten, wie beispielsweise dem Computer auszukennen. Die dritte Kompetenz, die der Mediennutzung, wird auch als das Wissen verstanden, zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden. Kindern sollte beispielsweise beim Fernsehen schauen bewusst sein, dass die Sendungen, die sie schauen inszeniert sind und oft nicht der Wahrheit entsprechen.
Der Begriff Mediennutzung wird von Baacke verstanden als „Fähigkeit zur Auswahl und zur Entscheidung sowie zur Bewertung von Medienangeboten“.
Für Baacke steht hierbei im Vordergrund, dass der Konsument sich mit den Möglichkeiten der Informationsbeschaffung auskennt.

4 Kommentar schreiben zu Absatz 4 0 Die letzte Dimension der Medienkompetenz nennt Baacke die Mediengestaltung. Bei der Mediengestaltung wird vom Konsumenten erwartet, dass dieser das Mediensystem innovativ weiterentwickeln und kreativ etwas neues  mitgestalten kann.
Kinder gestalten beispielsweise wenn sie ein Bild malen oder mit der Videokamera Bilder  machen oder eigene Videos drehen. Durch die Gestaltung können sie sich selbst  darstellen und sich die Welt erschließen.

5 Kommentar schreiben zu Absatz 5 0 Abschließend lässt sich sagen, dass Medienkompetenz eine Schlüsselqualifikation für die Zukunft darstellt, da Medien in unserer heutigen Gesellschaft schlichtweg nicht mehr wegzudenken sind. Die Medien nehmen eine große Rolle in unserem Leben ein und gerade deshalb ist es von Bedeutung über Gefahren und richtiges Verhalten aufgeklärt zu werden. Jedoch sind viele Eltern mit diesem Thema schlichtweg überfordert.

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8 Kommentar schreiben zu Absatz 8 0 Wenn ich an meine Kindheit/Jugend denke, fällt mir sofort die große Unsicherheit meiner Eltern auf. Ich habe mich viel im Internet aufgehalten und auch mit Leuten geschrieben, die ich gar nicht kannte. Meine Eltern wussten über vieles nicht Bescheid aber fragten auch nie nach. Sie sahen nicht die Chancen des Internets, sondern predigten mir immer wieder wie gefährlich alles sei. Ich denke es hätte die Situation damals einfacher gemacht, wenn sie sich mehr über das ganze Thema informiert hätten und auch selber die Vorteile der digitalen Medien für sich entdeckt hätten. Lustigerweise nutzt meine Mutter heute viel mehr das Internet und ihr Handy als ich. Sie ist mit Leuten/Bekannten aus der ganzen Welt vernetzt und schreibt ständig mit ihnen auf WhatsApp. Zudem fragt sie mich bei jedem Treffen ob ich ihr Facebook endlich einrichten kann und ob ich ihr Skype machen könnte. Durch diese Verwandlung merke ich jeden Tag aufs Neue wie chancenreich digitale Medien sein können und wie viel sie uns in unserem täglichen Leben bereichern können.

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Quelle:https://gibro.de/blogs/medienprojekt1415/?p=149