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Digitalisierung- Pädagogik in der Pflicht

1 Kommentar schreiben zu Absatz 1 0 „Liulin/screen generation“ by Tauno Tohk  https://www.flickr.com/photos/toehk/7312829146/                 is licensed under a Creative Commons license:                           https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/legalcode         „Liulin/screen generation“ by Tauno Tohk https://www.flickr.com/photos/toehk/7312829146/ is licensed under a Creative Commons license: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/legalcode

2 Kommentar schreiben zu Absatz 2 0 Eine wesentliche Aufgabe jedes Pädagogen ist, Kinder auf die Welt, mit all ihren positiven Seiten aber auch mit all ihren Gefahren, vorzubereiten. In den letzten Jahrzehnten jedoch, ist neben der „analogen“ Welt eine weitere Welt, die digitale Welt entstanden. Selbstverständlich müssen Kinder auch auf diese Dimension vorbereitet werden, sie dürfen diese Welt kennenlernen, dies ist ihr natürlichstes Recht, welches man ihnen nicht vorenthalten darf. Apps, Smartphones, Internet und soziale Netzwerke werden jedem Kind früher oder später begegnen. Überspitzt gesagt: Nur auf „Bauklötze“ der „guten alten Zeit“ zu setzen, ist unzeitgemäß, ungerecht und gefährlich. So werden Kinder nicht geschützt, sondern gefährdet für spätere Zeiten. So wird ein reales Thema, eine feste Tatsache ausgeblendet, das aktive Kennenlernen dieser Welt wird verschoben, die Verantwortung auf Kinderschultern gelegt. Besser wäre doch ein durch Pädagoginnen und Pädagogen begleiteter und somit geschützter und fruchtbarer Lernprozess über das „Digitale“. „Kinder spielten früher Ball, heute mit Apps“. Das ist überhaupt kein Problem, wenn man den „richtigen“ und vernünftigen Umgang mit solchen Medien übt. Woher sollen Kinder wissen, welche Gefahren wie Suchtpotenzial, sozialer Rückzug etc. durch digitale Mediennutzung entstehen können, wenn man gleich das ganze Thema verteufelt und es keine wirkliche Auseinandersetzung gibt? Aktionen, die Kinder Themen wie Apps, Medien und soziale Netzwerke näherbringen sind ausgesprochen wichtig und nötig.
Die jetzige Generation der Kinder, wird im Erwachsenenalter eine durch und durch hoch technologisierte und digitalisierte Umwelt vorfinden. In Anbetracht der jetzigen Entwicklungsgeschwindigkeit wird diese Welt höchstwahrscheinlich völlig anders sein, als wir sie heute kennen. In allen Bereichen der Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Technik ist ein atemberaubendes Tempo der Transformation zu erkennen- die Welt entwickelt und verändert sich im Höchsttempo. Die Pädagogik muss sich dessen bewusst sein und aufschließen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Sie muss, falls nötig neue Aufgaben übernehmen, alte Gedanken- und Handlungsmuster überarbeiten und einem kritischen Test unterziehen. Sie darf nicht in einen konservativen, antiquierten Zustand verfallen, ablehnend gegenüber Neuem. Sie darf Kinder nicht in einer „Käseglocke“ einsperren, sie ihrer Rechte und ihrer natürlichen Neugier berauben, sondern muss mit ihnen zusammen den Weg hin zum Erwachsenen und seiner Welt gehen.

3 Kommentar schreiben zu Absatz 3 0 Habe zu der allgemeinen Thematik Internet,Digitalisierung und unseren Umgang damit eine wirklich schöne Seite gefunden : http://www.dctp.tv/filme/republica-freiheit-unsicherheit-meckel/

4 Kommentar schreiben zu Absatz 4 0 Der Link führt zu einem Gespräch mit Frau Meckel unter anderem über Privatssphäre im „Zeitalter des Internets“ und weiterhin über aktuelle Diskurse, Probleme im Netz. In einer Leiste unter dem verlinkten Video sind weitere sehr interessante Videos.

5 Kommentar schreiben zu Absatz 5 0 Explizit zum Thema wie Kinder und Jugendliche digitale Medien benutzen und wie Eltern sie dabei unterstützen können, ist hier ein Blog- Eintrag im „divsi“ mit Bezug auf eine Bitkom – Studie  verlinkt. https://www.divsi.de/bitkom-studie-jugend-30/

Quelle:https://gibro.de/blogs/medienprojekt1415/?p=107