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Reflektion

1 Kommentar schreiben zu Absatz 1 0 Die Teilnahme am Seminar hat mir einen Denkanstoß gegeben- war ich früher der „digitalen Welt“ eher skeptisch gegenübergestellt, wandelt sich dieses Bild für mich ins Positive. Vor allem habe ich bemerkt, wie sehr die Skepsis und die Angst auch in der Gesellschaft gegenüber „dem Digitalen“, von Vorurteilen und Unwissenheit bzw. Verdrängung der Tatsachen geprägt ist.

2 Kommentar schreiben zu Absatz 2 0 Ganz rational nachgedacht, erleben wir alle hautnah einen gewaltigen Sprung in Richtung Fortschritt. Uns allen tut sich heute schon ein neuer Horizont auf mit zahllosen Möglichkeiten, sein eigenes Leben zu bereichern. Und wer weiß, welche Innovationen und Chancen uns noch erwarten.

3 Kommentar schreiben zu Absatz 3 0 Heute können sich Menschen aus allen Teilen der Welt in Sekundenschnelle austauschen. Heute können wir uns alle nur möglichen Informationen zu x-beliebigen Themen aus einem weltweiten Pool gesammelten Wissens aussuchen. Und das alles sehr bequem und günstig, wenn man es mit den unglaublichen Anstrengungen früherer Tage des Menschen vergleicht. Früher mussten Briefe und andere Informationsdokumente via Pferd, Schiff oder später Lok physisch tausende von Kilometer überwinden, der alleinige Austausch einer Information schon hat sehr viel Zeit, zahlreiche Arbeitskräfte und Ressourcen gebunden.

4 Kommentar schreiben zu Absatz 4 0 Eines muss man sich klar machen: Internet bedeutet Information und Wissen, Wissen bedeutet Freiheit und Unabhängigkeit. Wir alle haben den Luxus, uns ein eigenes Bild der Welt zu machen. Wir alle haben den Luxus, uns selber, nach unseren eigenen Vorstellungen und Wünschen zu verwirklichen. Wir haben den Luxus, unser Miteinander, unsere Kommunikation auf einem ganz anderen Niveau zu führen. Ich frage mich, wie sehr sich Menschen früher danach gesehnt hätten. Welche Anstrengungen wurden gemacht, um unseren jetzigen Stand zu erreichen. Eine nicht zu zählende Anzahl von Arbeits- und Lebenszeit der Menschen, deren Fleiß und Hoffnung hatte zum Ergebnis, das unsere Welt sich nun radikal verändert. Der Fortschritt ist die Summe der verwirklichten Visionen.

5 Kommentar schreiben zu Absatz 5 0 Ich bedauere es, wenn Menschen diesen Fortschritt nicht sehen bzw. sehen wollen oder es gar verteufeln. Mal abgesehen davon kann man sich nicht „abkapseln“ und sich der Digitalisierung gänzlich entziehen. Natürlich kann ich Skeptiker verstehen-jede Medaille hat eben auch eine Kehrseite. Spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden wissen wir, dass weltweit gewaltige Mengen an Daten gesammelt und ausgewertet werden. Wir wissen auch um die fast schon erschreckende Macht multinationaler Konzerne wie Google oder Microsoft. Bekannt ist auch, dass sich durch das Internet eine neue Dimension der Kriminalität entwickelt hat und sich noch weiter entwickeln wird. Doch man vertut eine großartige Chance, wenn man das Internet oder die zunehmende Digitalisierung pauschal angreift oder schlimmer noch, sich einfach zurückzieht.

6 Kommentar schreiben zu Absatz 6 0 Stattdessen sollte man die Konfrontation suchen, sich aktiv mit dem Thema und den negativen Seiten „des Digitalen“ auseinandersetzen (in welcher Form auch immer), man sollte mitgestalten (z.B. durch Communities und Interessengruppen im Netz) und seinen Teil des Rechts einfordern, statt „Mauern zu bauen“ und sich darin „in der guten alten Zeit“ zu verstecken. Ein Rückzug bedeutet nicht, dass Probleme gelöst werden. So wurden niemals Probleme gelöst. Digitalisierung betrifft uns alle und wird uns in Zukunft noch weit intensiver begegnen als es heute schon der Fall ist. Wir allein tragen für unsere Zukunft Verantwortung und sollten das Feld nicht bloß transnationalen „Mega-Konzernen“ und Regierungen, die teils undurchsichtig handeln überlassen.

Quelle:https://gibro.de/blogs/medienprojekt1415/?p=105