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Dokumentation Hörspiel/GarageBand

1 Leave a comment on Absatz 1 0 von Hannah Augustin, Gülderen Tutar, Yasemin Ece

Warum ein Medienpraxisabend?

2 Leave a comment on Absatz 2 0 Das Medienprojekt, dass wir im Rahmen unseres Studiums Erziehungswissenschaften, planen und durchführen sollten, richtete sich an die Eltern von Schülern einer Grundschule in Essen Werden.
Geplant wurde ein Elternabend für die Elten rund um das Thema Medien. Neben dem theoretischen Input sollten die Eltern hier die Möglichkeit bekommen, die vorgestellten Medien direkt vor Ort selber ausprobieren zu dürfen.
Der Medienpraxisabend richtet sich insbesondere an Eltern, die eher eine kritische Einstellung gegenüber der Angebotsvielfalt von digitalen Medien haben. Einige haben entweder selber wenig Erfahrung und nutzen die Vielfalt der Angebote selbst nicht, andere wiederum sind einfach überfordert bzw. verunsichert von der Angebotsvielfalt in der Medienwelt.
Die Zielorientierte und bewusste Nutzung von digitalen Medien, insbesondere bei Kindern, kann beim Lernen unterstützen und zur Förderung von Kompetenzen als weiterer Lernkanal genutzt werden. Im Rahmen des Medienpraxisabends wollten wir den Eltern, durch das eigene Ausprobieren, diese Möglichkeiten näher bringen.
Lernziele
An diesem Abend sollten die Eltern einen sicheren Umgang mit der Medienvielfalt vermitteln bekommen.
Unter den Angeboten in der Medienwelt, so auch unseres, gibt es viele Apps, Softwareprogramme oder „Gadgets“, die neben dem Unterhaltungswert auch das Lernen bei Erwachsenen und Kindern spielerisch unterstützen. Die Eltern sollten nach diesem Abend dem Angebot offener und positiver gegenüberstehen und sich damit auch besser auseinanderzusetzen können.
Mit unserem Projekt „Hörspielproduktion“ sollten die Eltern auf Medienangebote sensibilisiert werden und die Vorteile der Nutzung, zur Förderung von bestimmten Lernkompetenzen miteinbeziehen können. Am Ende des Workshops sollten die Eltern, mit den Grundlagen eines digitalen Tonstudios vertraut sein um selber einmal Hörspiel produzieren zu können.
In dem Projekt „Hörspielproduktion“ können durch die Kombination von Büchern, Musik und anderen diversen Materialien, als Gruppenarbeit, gleich mehrere Lernziele angesprochen werden:
→ förderlich für die Lese und Hörkompetenz
→ Ideenfindung
→ Kreativität
→ Förderung von sozialen Kompetenzen
→ Medienkompetenz
Das Endergebnis soll allen Beteiligten vor allem Spaß bei der Umsetzung bereiten.
Wir hoffen, das unser Projekt insofern unterstützt, dass Eltern, was den Gebrauch von Mediengeräten durch ihre Sprösslinge betrifft, positiv unterstützen können

Das Projekt „Hörspielproduktion“

3 Leave a comment on Absatz 3 0 Wir haben uns für das Thema Hörspielproduktion entschieden, weil wir denken, dass Hörspiele jede Generation von Altersgruppen anspricht. Sie sind Erwachsenen sowie Kindern als Medium vertraut und können eine Verbindung zwischen den Generationen schaffen und somit auch eine Grundlage bieten etwas gemeinsam auszuprobieren.
Für das Projekt haben wir den Titel „Es war einmal…“, gewählt, weil Märchen was phantastisches haben. Sie werden lebendig durch die Vorstellungskraft die wir unserer eigenen Phantasie und Kreativität verdanken. Und das passt auch zu unserem Projekt.
Das erstellen eines eigenen Hörspiels kann verschiedene Lernkompetenzen ansprechen. So werden bspw. das Hörverständnis, die Lesekompetenz, die Kreativität der Beteiligten, Freude am Lernen durch Eigenregie und Mitgestaltung des Lernens, gefördert; auch die sozialen Kompetenzen können daran wachsen. Hier schließen sich Spaß und Lernen nicht aus, sondern ergänzen sich wunderbar.

Wahl der App „GarageBand”

4 Leave a comment on Absatz 4 0 Eine App wird zweckentfremdet
Zur Realisierung unseres Projekts benötigten wird ein „Tonstudio to go“, eine Software, die uns die Realisierung eines Hörspiel ermöglicht und auch unseren Adressaten dann zur Verfügung steht. Wir haben uns auch relativ schnell auf eine kostengünstige App von Apple festgelegt.
„GarageBand“ ist eine App, die Apple ihren Nutzern kostengünstig bzw. gratis (da auf neuen Geräten bereits installiert) zur Verfügung stellt. Es handelt sich um eine App für Musik und Tonaufnahmen.
screen1Quelle: Apple.de
Die App überraschte doch sehr mit ihrer Funktionen und Möglichkeiten. Hier empfehlen wir, sich auf der Homepage von Apple selbst einen Überblick zu verschaffen.Leider steht diese App nur Applenutzern zur Verfügung. Andere Anbieter, für Pc´s und Android Systeme, gibt es selbstverständlich auch, diese sind jedoch oft etwas teurer und bieten auch längst nicht im gleichen Umfang das an, was die „Garageband“ ihren Nutzern ermöglicht.
Wir haben uns letztendlich für diese App entschieden, weil sie zum einen wirklich kostengünstig ist und zum anderen war es uns wichtig, das diese App als portables Tonstudio, sich für die Realisierung von eigenen produzierten Hörspielen sehr gut eignet. Sie ist gut verständlich in der Bedienung und nicht kompliziert. Für uns als „Leihen“ war es ohne professionelle Hilfe möglich mit wenigen Funktionen recht schnell eigene tolle Hörspiele zu produzieren.
screen2Quelle: Apple.de

Die Vorbereitungen für ein Hörspiel Demo

5 Leave a comment on Absatz 5 0 In unserer Gruppe hatte von uns bisher keiner ein Apple Produkt genutzt. Somit war uns auch die „Garageband“ App unbekannt. Deshalb mussten wir uns mit den Funktionen erst mal selber vertraut machen, bevor wir eigene Hörspiele aufnehmen konnten.

Sich mit der App vertraut machen – Tipps und Tricks

6 Leave a comment on Absatz 6 0 Die Benutzeroberfläche ist recht bedienerfreundlich und mit Hilfe der „Tutorials“ aus dem Internet hatten wir uns recht schnell mit der App vertraut gemacht. Trotzdem wurden wir bei den ersten Aufnahmen mit dem ersten Problemen konfrontiert. Bei jeder Aufnahme starte der Taktzähler mit, den man später auch in den Aufnahmen hörte. Für die Tonaufnahmen von Hörspielen wird der Taktzähler nicht gebraucht und sollte vor Beginn der Aufnahmen immer ausgeschaltet werden. Weiß man nicht wie er auszuschalten ist, gibt es noch die Möglichkeit, nach dem Aufnahmestart auf das Symbol „Taktzähler“ zu Tippen um diesen dann manuell auszuschalten.
Ein weiteres Problem ergab sich bei unseren ersten Versuchen, das unsere Aufnahmen nach Ablauf der Tonspur einfach endeten. Nachdem wir ein wenig herumprobiert hatten, fanden wir heraus, das die Länge der Spur auch manuell gestoppt werden kann. Damit werden unnötige Unterbrechungen bei Aufnahmen gemieden. Diese Aufnahmeeinstellung ist wichtig für längere Aufnahmen.
Für längere Unterbrechungen sollte die Pausenfunktion genutzt werden. Bei unerwarteten oder unerwünschten Störungen kann die Aufnahme aber auch einfach weiterlaufen. Diese können später herausgeschnitten werden. Zum Beispiel, ist es uns passiert, dass wir während den Aufnahmen doch mal lachen mussten oder wir haben uns einfach mal versprochen.
Die App bietet wie oben schon genannt die Möglichkeit alles an Material zu verschieben, verdoppeln oder zu schneiden.
Kurz zusammengefasst. Die oben beschriebene Probleme von uns können umgangen werden, in dem bei den Einstellungen, die automatische Taktung und die Begrenzung Tonspur, ausgeschaltet werden.
Hier sind ein paar links aus dem Netz, die für Unerfahrene sehr nützlich sein können. Diese helfen, um sich mit den Grundfunktionen dieser App vertraut zu machen:

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Herstellen eigener Hörspielaufnahmen

12 Leave a comment on Absatz 12 0 screen3Für den bevorstehenden Elternabend haben wir unterschiedliche Kindergeschichten vertont. Sie sollten durch verschiedene Effekte, die wir durch weitere Spuren hinzugefügt haben, spannender und interessanter werden. Für diese Effekte haben wir zum einen die Software-Instrumente dieser App genutzt und zum anderen Geräusche oder Tierlaute mit Hilfe von ICloud oder von ITunes hinzugefügt. Hilfreich waren für uns auch die Apple Loops von GarageBand. Apple-Loops sind aufgenommene musikalische Phrasen, in einer Vielzahl von Genres, mit unterschiedlichen Instrumenten und in verschiedenen Stimmungen, die zu den eigenen Aufnahmen hinzugefügt werden können.
Quelle: Apple.de
Hier gibt es unsere eigenen Versuche der Vertonung zum rein hören:

https://soundcloud.com/ipad_woi/swimmy/s-jSpJa

https://soundcloud.com/ipad_woi/kleiner-ba-r/s-tSFzC

Vorbereitung und Durchführung

15 Leave a comment on Absatz 15 0 Die Idee war, das die Eltern für die Hörspielproduktion in ein „Tonstudio“ kommen. Für den Aufbau haben wir, neben den Materialien die wir mitgebracht hatten außerdem noch die Dinge genutzt, die uns die Schule zu Verfügung stellen konnte.

Materialien

16 Leave a comment on Absatz 16 0 Für die Durchführung am Elternabend stand uns eine Ipad mit der GarageBand App zu Verfügung. Für die Demonstration hatten wir unsere vorbereiteten Hörspiele mitgebracht. An Materialien wurde ein Stativ für das Ipad verwendet und Stellwände aufgebaut, um eine Atmosphäre wie in einem Tonstudio herzustellen. Mitgebracht haben wir unter anderem auch Instrumente, Bücher, Haushaltsutensilien, (wie Alufolie, Löffel. Wasser, Plastikbecher etc.) als Geräuscherzeuger, Mehrfachstecker, Kabeltrommel, Infomaterial über die App, Kopfhörer, Boxen.
Der Aufbau der an ein Tonstudio erinnern sollte, hatte nicht nur einen dekorativen Zweck. An den Stellwänden hingen für die Eltern ein paar Informationen über die App und allgemein über die Lernziele von Hörspielen. Das Infomaterial wurde an diese Wände angebracht , damit die Eltern sich vorweg mit der App vertraut machen konnten.

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Aufbau Tonstudio

18 Leave a comment on Absatz 18 0 Für den Medienpraxisabend haben wir in einem kleinen Raum ein „Tonstudio“ mit Hilfe von Stellwänden aufgebaut. Im Innenraum des Studios stand das IPad, angeschlossen an Lautsprecher. Die Idee war, durch die Atmosphäre eines Tonstudios eventuelle Hemmungen abzubauen und somit allen Beteiligten dazu zu motivieren, eigene Probeaufnahmen zu machen.

studio1       studio2

20 Leave a comment on Absatz 20 0 An den Außenwänden wurden Informationen zu der App und deren Nutzung aufgehängt. Neben dem Tonstudio gab es zwei Tische. Auf dem Einen waren Instrumente und diverse Utensilien für Geräusche ausgelegt und auf dem Anderen stellten wir diverse Kinderbücher zur Verfügung. Zusätzlich zu den Kinderbüchern hatten wir für die Eltern, thematisch passend zur Weihnachtszeit, auch einige Weihnachtsgeschichten mitgebracht.

tisch1     tisch2

Durchführung

22 Leave a comment on Absatz 22 0 Vor dem Elternabend hatten wir, wie bereits weiter oben schon beschrieben, eigene Hörspielaufnahmen vorbereitet, die wir dann später zu Demonstrationszwecken verwenden konnten. Wir haben auch die Kinderbücher dazugestellt, die wir selber vertont hatten.

23 Leave a comment on Absatz 23 0 Durchführung in Kleingruppen

24 Leave a comment on Absatz 24 0 Die Eltern kamen in kleinen Gruppen von 2-4, einmal auch mit 6 Personen zu uns. Nachdem die kleinen Gruppen dann im Raum waren haben wir die Tür geschlossen, damit die Demonstration und späteren Aufnahmen nicht gestört wurden. An der Tür hing als Hinweis: Achtung Aufnahmen, bitte nicht stören!
Zu Anfang gab es eine kurze Einführung zum Thema Hörspiel und der App GarageBand.
Mithilfe unserer Aufnahmen wurde dann erklärt wie ein Hörspiel aufgenommen und zusammengeschnitten wird. Die kurze Einweisung in die Grundfunktionen sollte den Eltern zeigen, wie einfach und viel Spaß ein Hörspiel relativ schnell herzustellen ist.
Erklärt wurden unter anderem das Aufnehmen der Stimme, das Einfügen von Tiergeräuschen, Aufnahmemöglichkeiten von diversen Geräuschen, Aufnahmen von Melodien mit Hilfe die Software Instrumente, Nutzung von „Apple Loops“, das Schneiden und duplizieren von Aufnahmen und das Sichern des Materials.
Seitens der Eltern gab es neben vielen Fragen über die Vorzüge und Schwierigkeiten der Nutzung solch einer App auch einen regen Ideenaustausch untereinander.

eltern1 elterngül2

26 Leave a comment on Absatz 26 0 Im Anschluss hatte jede Gruppe die Möglichkeit mit unserer Unterstützung, die App zu testen und selber etwas aufzunehmen. In der Gruppe wurde kurz besprochen welche Rollen zu belegen sind und welche Geräusche hierzu am besten passen. Und die Aufnahmen konnten starten.

Ergebnissicherung

27 Leave a comment on Absatz 27 0 Hier sind einige Audioaufnahmen vom Elternabend

Reflexion/ Evaluation

28 Leave a comment on Absatz 28 0 Positiv überrascht waren wir darüber, dass die Eltern neben den vielen Angeboten die der Medienpraxisabend bot, auch den Weg zu uns in die Hörspielgruppe fand. Die Resonanz war gut. Was uns wirklich gefreut hatte, dass doch fast alle Eltern sich darauf eingelassen haben das Angebot zu nutzen etwas spontan etwas aufzunehmen.
Der Medienpraxisabend war unserer Meinung nach nicht nur ein einseitige Aufnahme von Informationen seitens der Eltern. Denn es wurden auch viele Fragen über die Möglichkeiten und Funktionen der App gestellt, die in ein Diskussionsgrundlage und einen regen Austausch ermöglichte. Sicherlich haben wir nicht zu allen Fragen antworten parat, aber wir hoffen das hinter jeder Frage auch das Interesse besteht grundsätzlich mehr über diese Art von Programmen zu erfahren und somit jeden selber damit zu eigener Recherche bewegt.
Viel wurde in den einzelnen Gruppen auch über die Lernziele nachgedacht und diskutiert. Auch hat man gemeinsam überlegt wie man Kinder hier involvieren und damit motivieren kann. Es gab auch die Überlegung, wie das Hörspielprojekt in den Unterricht eingebunden werden könnte und auch die damit auftretenden Schwierigkeiten wurden angesprochen. Wir hoffen das die Umsetzung realisiert werden kann und sind gespannt auf das Ergebnis .
Festzuhalten ist, dass die Durchführung bei uns in kleineren Gruppen besser zu bewerten ist. Mit kleinen Gruppen meinen wir maximal 4 Personen. Wir hatten das Gefühl, dass in etwas größeren Gruppe die Hemmungen direkt etwas größer waren etwas selbst aus zuprobieren.
In einer kleineren Gruppe war es auch einfacher, jede Einzelne Person einzubeziehen und auch auf Fragen einzugehen, da man die Personen besser im Blick hatte.
Eine weitere Schwierigkeit zeigt sich auch bei einer größeren Gruppe, da wir die Demonstration an einem Tablet durchführten, das einige keine gute Sichtmöglichkeit hatten. Für eine größere Gruppe würden wir empfehlen das Ipad an einem größeren Bildschirm anzuschließen
Wir hätten uns für die einzelnen Gruppen doch mehr Zeit gewünscht. Das war aber auf Grund der Zeit, die für den Elternmedienpraxisabend angedacht war, nicht möglich. Anstrengend für uns war es in so kurzen Abständen, jede Gruppe nacheinander auf den gleichen Informationsstand zu bringen. Auch konnten die von uns vorgestellten Möglichkeiten nur eingeschränkt ausprobiert werden.
Trotzdem hoffen wir, dass an diesem Abend, fast alle Gruppen den gleichen Wissenstand zu unserem Hörspielprojekt bekommen haben, denn wir haben versucht in der Kürze der Zeit möglichst präzise sein und viel zeigen zu können.

Weblinks

29 Leave a comment on Absatz 29 0 Es wurde mehrfach nach Alternativen für Android und PC gefragt. Auch die App von Apple war nicht allen Teilnehmern mit oder ohne Apple Geräten bekannt. Viele andere Apps oder Musikprogramme für Pc´s oder Android sind leider oft mit mehr Kosten verbunden. Trotzdem wollen wir hier einige Alternativ Apps für die Eltern zusammenstellen. Jedes Smartphone hat übrigens schon eine Funktion eines eines Diktiergerätes vorinstalliert mit denen Aufnahmen gemacht werden können.
Wir haben leider keinerlei Erfahrungswerte, was die anderen Musik- Apps betrifft!
Deshalb hier ein paar Hilfreiche Links zum Thema Musikapps, Hörspiele oder Mediennutzung, auf die wir bei unserer Recherche im Netz gestoßen sind und für Interessierte zusammengestellt haben:

Quelle:http://gibro.de/blogs/medienprojekt1415/?p=365