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Dokumentation des Medienprojekts: Stop Motion

1 Leave a comment on Absatz 1 0 von Christina Bast, Franziska Roßkamp, Melanie Hoffmann, Vera Schulte, Jessica Steiger und Marian Leo Hackländer

Lernziele

2 Leave a comment on Absatz 2 0 Unser Medienpraxisabend an der Fischlaker-Grundschule in Essen Fischlaken diente nicht dazu, die Eltern von den Vorteilen neuer Medien zu überzeugen. Darüber hinaus war es weder unsere Absicht, dass Lernkonzept der Schule zu verbessern, für die Notwendigkeit von Computern in Klassenzimmern zu werben oder einen Smartphone- und Ipadintegrierten Unterricht zu empfehlen.

3 Leave a comment on Absatz 3 0 Vielmehr ging es darum, ein Bewusstsein für neue Medien zu schaffen und dessen Möglichkeiten aufzuzeigen. In diesem Sinne haben wir versucht, den Eltern möglichst neutral entgegenzutreten. Zum einen, damit sie ihre eigenen Erfahrungen machen und zum anderen die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen im Umgang mit Medien selbstständig zu erweitern.
Übersichtliche Informationsinputs bzgl. der Medien, der Apps und anderer Materialien dienten den Eltern dazu eventuelle Informationsdefizite auszugleichen und theoretisches Know-how anzueignen.
Doch wie der Titel unseres Projekts schon verrät, lag der Schwerpunkt des Medienpraxisabends in der Praxis. Das Setting und wir Studenten bildeten den unterstützenden Rahmen in welchem die Eltern größtenteils selbständig aktiv werden konnten, was nach anfänglichem Zögern auch eintrat.
Somit bot sich den Eltern die Gelegenheit unser Angebot wahrzunehmen und sich kommunikativ und interaktiv damit auseinanderzusetzen. Ein umfangreiches Angebot an Materialien ohne konkrete Aufgabenstellung oder Zielvorgabe ließ die Eltern die Initiative ergreifen, kreativ zu werden.
Darüber hinaus verlief der Abend unter dem Motto „BYOD“ um den Teilnehmern zum einen die Möglichkeit zu geben, gerade erhaltene Informationen zu verwerten oder soeben Erlebtes am eigenen Gerät nachzumachen. In diesem Zusammenhang wird den Eltern in Aussicht gestellt, die gesammelten Erfahrungen zu einem späteren Zeitpunkt, mit ihren Kindern zu teilen oder womöglich selbst eine Leidenschaft für neue Medien und deren Möglichkeiten zu entwickeln.

4 Leave a comment on Absatz 4 0 Folgende Lernziele sollten beim Medienpraxisabend erreicht werden:

  • 5 Leave a comment on Absatz 5 0
  • Die Eltern verfügen über theoretisches Grundlagenwissen der Stop Motion App und können dieses Wissen anwenden und reflektieren.
  • Die Eltern sind handlungsfähiger im Umgang mit Medien und wissen, wie sie diese in den Lernprozess ihrer Kinder einbringen können.
  • Die Eltern gleichen ihr evtl. vorhandenes Informationsdefizit bzgl. Stop Motion und generell neuen Medien aus.
  • Die Eltern entwickeln kreative und fantasievolle Reaktionen im kommunikativen und interaktiven
    Diskurs.
  • Die Eltern entwickeln Leidenschaft und Begeisterung für Stop Motion und können diese an ihre Kinder weitergeben.

Materialien

6 Leave a comment on Absatz 6 0 Als Raum wählten wir ein Klassenzimmer, in dem mehrere Tische und Stühle zur Verfügung standen. Diese nutzen wir, um unsere Materialien abzulegen oder den Eltern eine Sitzmöglichkeit zu bieten. Des Weiteren verdunkelten wir den Raum, damit Lichteinflüsse den Hintergrund des Stop-Motion-Films nicht beeinflussen konnten. Ebenso wichtig waren Mehrfachsteckdosen für Laptops, Tablets, Beamer und Handys, mit denen wir manche Momente des Medienpraxisabends festhielten.

7 Leave a comment on Absatz 7 0 Im Allgemeinen benötigt man für die Aufnahme eines Stop-Motion-Films ein internetfähiges Smartphone, einen Laptop oder ein Tablet mit Kamerafunktion. An unserem Medienabend stellten wir den Eltern Tablets bzw. IPads zur Verfügung. Die dazu programmierte Stop-Motion App gibt es sowohl für das Betriebssystem Android als auch für iOS. Des Weiteren benutzten wir ein Tablet-Stativ, um das Tablet in einer stabilen Position halten zu können.

8 Leave a comment on Absatz 8 0 Bei der Wahl der „Akteure“ ihres eigenen Stop-Motion Films konnten die Eltern ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Wir sammelten dafür verschiedene Materialien wie z.B. Spielzeuge aus Kinderzimmern (Lego, Playmobil, Barbie), Bastelmaterialien (Knete, Watte, Pappe) oder Naturgegenstände (Stöcke, Blätter). Die Erfahrung beim Dreh eines Stop-Motion Films lehrte uns, dass sich am besten Gegenstände verwenden lassen, die standhaft sind und nicht leicht verrutschen können.

9 Leave a comment on Absatz 9 0 Damit sich die Eltern einen kurzen Eindruck davon verschaffen konnten, wie ein Stop-Motion Film gedreht werden kann, boten wir eigens gefertigte Infoblätter und ausgedruckte Bilder zur Vorbereitung auf die Story an. Auf einem Beamer präsentierten wir unsere selbst gedrehten Stop-Motion Filme.

Vorarbeit zum Medienpraxisabend

10 Leave a comment on Absatz 10 0 Im Folgenden wir die geleistete Vorarbeit zum Medienpraxisabend genauer erläutert. Betrachtet werden hier besonders die im Vorfeld erbrachte Recherche, das leitende Konzept und schließlich die gesamte Organisation des Abends. Außerdem werden Tipps und Tricks genannt, welche unbedingt im Vorfeld durchgespielt werden sollten, um einen Notfallplan in peto zu haben.

Recherche und Organisation

11 Leave a comment on Absatz 11 0 Um den Eltern des Medienpraxisabends eine informative und zugleich spannende Stop-Motion-Station vorstellen zu können, ist die Recherche im Vorfeld von großer Bedeutung. Der Umgang mit der App aus dem Appstore (es gibt ebenfalls Alternativen für Android im Playstore) musste zu Beginn eingeübt werden, um die App am besagten Abend bestmöglich vorstellen zu können. Zusätzlich zu den iPads, die zum Fotografieren genutzt werden sollten, kam ein Stativ hinzu, um das Verwackeln der einzelnen Bilder verhindern zu können. Stative solcher Art lassen sich schon für kleines Geld erwerben. Des Weiteren mussten wir uns im Vorfeld Gedanken um die Darstellung und Umsetzungen unserer Station machen: Wie soll das Ganze gestaltet werden, um die Eltern zu begeistern und letztlich zum Mitmachen aktivieren zu können?

12 Leave a comment on Absatz 12 0 StudioWir entschieden uns dafür, ein eigenes Video zu drehen, um den Eltern die vielfältigen Möglichkeiten der App während des Abends zeigen zu können. Das Video sollte in einem Teil des Raumes dauernd über einen Beamer laufen, sodass Eltern, die neu in den Raum kamen, direkt einen Einblick bekommen könnten. Hierzu benötigte es auch einiger Organisation bezüglich des Drehs im Vorfeld: Das iPad und das Stativ wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Nun ging es um unsere Geschichte: Was wollten wir überhaupt zeigen und vor allem womit? Wir berieten uns zunächst und suchten nach geeigneten Geschichten, um die App ihren Möglichkeiten entsprechend vorstellen zu können. Wir drehten daraufhin das Video und trafen viele Absprachen: Es mussten kleine Figuren besorgt werden, der Unter- und Hintergrund sollte auch nett gestaltet sein und wir hatten zunächst große Probleme mit den Lichtverhältnissen.

13 Leave a comment on Absatz 13 0 Es zeigte sich, dass wir sehr viel experimentieren mussten, um unschöne Schatten auf unseren Fotos zu vermeiden. Nach einigen Testläufen hatten wir jedoch die perfekte Position des Lichts, und des Statives gefunden und drehten unseren ersten eigenen Stop Motion Film. Auf den genauen Dreh eines solchen Stop-Motion-Films wird im vierten Kapitel genauer eingegangen.

14 Leave a comment on Absatz 14 0 Wir machten uns ebenfalls im Vorfeld Gedanken darüber, wie wir wartende Eltern beschäftigen konnte. Dazu richteten wir zusätzlich im Raum einen Infotisch ein, wo es viele Informationen bezüglich der App gab. Es kam dort zu einer kurze Einführung hinsichtlich Handhabung und Möglichkeiten von Stop-Motion. Außerdem haben wir auf einem Infoblatt QR-Codes von Videos eingefügt, welche dann auf YouTube angeschaut werden konnten und als Inspiration für die eigenen Videos dienten.

Konzept

15 Leave a comment on Absatz 15 0 Unser größtes Ziel als Gruppe war es, die Eltern an die Stop-Motion-App heranzuführen und, dass sie diese direkt ausprobierten. Dies sollte nach dem bekannten Konzept „Learning-by-doing“ geschehen. Im Vorfeld mussten sich also auch Gedanken über die Motivation und Aktivierung der Eltern gemacht werden, auch wenn diese zu Beginn vielleicht eher zurückhaltend sein würden. Wir drehten dafür einen weiteren Film, unser sogenannter Einführungsfilm. Als Geschichte wählten wir einen Traum, der dann beliebig von den Eltern weitergeführt werden konnte. Den Traum wählten wir als Basis, um den Eltern keine Grenzen bezüglich des Settings oder der Figuren zu geben, denn der Kreativität sollten keine Grenzen gesetzt werden. Durch unseren Vorführfilm, welcher dauernd über den Beamer im Raum zu sehen sein sollte, hatten die Eltern bereits zu Beginn einen guten und übersichtlichen Einblick über ein mögliches Endresultat. Die einfache Handhabung der App erleichterte uns vieles. Nach kurzer Zeit gaben wir den Eltern die Möglichkeit, einen Zwischenstand ihres Filmes ansehen zu können. Die App wandelt die geschossenen Fotos automatisch in einen Film um, sodass ein Ansehen jederzeit möglich ist.

Tipps und Tricks

16 Leave a comment on Absatz 16 0 Das Szenario des Abends sollte im Vorfeld innerhalb der Gruppe durchgespielt werden, denn Testdurchläufe solcher Art sind sehr geeignet, um gegen auftretende Schwierigkeiten gewappnet zu sein. Wir überlegten uns Alternativen, falls es zu Problemen mit dem Beamer kam und brachten daher so viele Endgeräte wie möglich mit (Laptops und Tablets), um unser Einführungsvideo zur Not darauf abspielen zu können. Außerdem hatten wir Ladekabel jeglicher Art dabei, um leere Akkus zu vermeiden. Des Weiteren haben wir unseren selbstgedrehten Film per E-Mail ausgetauscht, auf USB-Sticks gespeichert und eine zusätzliche Kopie in Dropbox hinterlegt, sodass wir jederzeit auf die Datei zurückgreifen konnten. Es hat sich als besonders hilfreich erwiesen, sich vor dem Abend über die Räumlichkeiten zu informieren: Gibt es dort eine weiße Wand oder müssen Alternativen besorgt werden? In unserem Falle half eine transportable weiße Wand, die wir zusätzlich mit einem weißen Papier bestückten, um eine helle Projektionsfläche zu schaffen. Wir machten uns also Gedanken um den „worst case“ und planten in nahezu jedem Falle eine geeignete Alternative ein.

17 Leave a comment on Absatz 17 0 Im nächsten Kapitel kommt es nun zu Informationen bezüglich der Durchführung des Abends. Hier werden einige Ideen ein weiteres Mal aufgegriffen und ggf. erweitert.

 Durchführung des Medienpraxisabends

18 Leave a comment on Absatz 18 0 Um den Tag des Medienabends stressfrei erleben zu können, sollte man sich frühzeitig zu dem Ort des Geschehens aufmachen. Es kann immer wieder sein, dass etwas fehlt oder noch besorgt werden muss und diese Zeit sollte eingeplant werden. Ebenfalls muss der Raum noch gestaltet und das Equipment aufgebaut werden. Der Akku der benutzten Geräte sollte vollständig aufgeladen sein. Wenn nicht, kann die eingeplante Zeit vor Ort auch dafür noch genutzt werden.

19 Leave a comment on Absatz 19 0 Wenn man an den Räumlichkeiten des Abends angekommen ist, sollte man sich möglichst zügig mit dem Aufbau beschäftigen, um Probleme noch frühzeitig lösen zu können. Wenn Räumlichkeiten genutzt werden, die umgebaut werden müssen, ist es von Vorteil, diese vorher zu fotografieren, um die Räumlichkeit wieder in ihren Ausgangszustand zurückzusetzen. Aus eigener Erfahrung können wir berichten, dass das Gedächtnis nach den ganzen Eindrücken und dem Stress des Abends leider nicht mehr funktionsfähig genug war, um den Ausgangszustand zu rekonstruieren. Wir waren glücklich, auf die Fotos zurückgreifen zu können.

Aufbau

20 Leave a comment on Absatz 20 0 Nachdem dies dokumentiert wurde, geht es an den Aufbau. Dabei haben wir den Raum in drei Bereiche geteilt. Im Eingangsbereich wollten wir Informationen geben können und die Gäste willkommen heißen. Im hinteren Teil des Raumes haben wir unser kleines Studio aufgebaut.

Eingangsbereich

21 Leave a comment on Absatz 21 0 Den Eingangsbereich haben wir in zwei Teilbereiche unterteilt: Den Informationstisch und den Vorführbereich. Dies sollte den Gästen einen ersten Eindruck vermitteln und sie einladen, näher zu kommen.

Der Vorführbereich

22 Leave a comment on Absatz 22 0 EingangsbereichIn diesem Bereich haben wir den Beamer auf eine weiße Fläche gerichtet und einen Laptop angeschlossen. Eine Anleitung findet man im Internet. Somit konnte der im Vorfeld von uns gedrehte Vorführfilm auf dem Laptop als Dauerschleife geöffnet und über den Beamer auf die Wand projiziert werden, damit es jeder sehen konnte. Mit welchem Player das Abspielen in Dauerschleife auf dem Laptop geht ist abhängig vom Betriebssystem und den Programmen. In unserem Fall war es Windows 8 mit dem Programm: Lenovo Power DVD 10.

23 Leave a comment on Absatz 23 0 Der Beamer und der Laptop wurden beide über eine Verteilersteckdose dauerhaft mit dem Strom verbunden.

24 Leave a comment on Absatz 24 0  

Der Informationstisch

25 Leave a comment on Absatz 25 0 Info-Tisch 2Info-Tisch 1In diesem Bereich haben wir zwei Tische gegenüber gestellt und mit Stühlen ausgestattet. Dies sollte zu einem Kommunikationstisch werden, an dem die Gäste sich (mit uns) über StopMotion unterhalten konnten.

26 Leave a comment on Absatz 26 0 Auf diesem Tisch haben wir auch unsere Informationszettel (PDF) über die von uns verwendete App und Anregungen für Filminhalte ausgelegt.

Das Studio

27 Leave a comment on Absatz 27 0 Aufgebautes StudioDer hintere Teil unseres Raums haben wir in ein kleines Studio verwandelt.  Dafür haben wir zwei Tische nebeneinander gestellt, um darauf sämtliche Materialien auszubreiten, die für den Dreh genutzt werden können. Daneben haben wir das iPad an dem Stativ befestigt und aufgestellt. Damit sich keiner bücken muss, haben wir das iPad auf Augenhöhe gestellt. Demnach musste auch das Set höher sein. Deshalb haben wir zwei Tische übereinander gestellt. Da wir keine weiße Wand zur Verfügung hatten (um einen einfarbigen Hintergrund zu erzielen), haben wir eine Pinnwand mit weißen Papier bestückt und sie vor die Wand, direkt an die Tische gestellt. Den oberen Tisch haben wir mit einem weißen Tuch bedeckt. Somit hatten wir einen einfarbigen Unter- und Hintergrund. Anschließend haben wir das Stativ mit dem iPad so ausgerichtet, dass es eine begrenzte Fläche des Sets zeigt. Diese Einstellung der Kamera darf während der jeweiligen Szene nicht verändert werden, um verwackelte Bilder zu vermeiden und den exakt gleichen Hintergrund beizubehalten. Natürliches Licht verändert sich sehr schnell und kann die Qualität bzw. den Hintergrund einzelner Bilder beeinflussen. Um keine Schatten durch unsere eigenen Personen zu produzieren, haben wir eine Tischlampe neben das Set gestellt und so ausgerichtet, das so wenig Schatten wie möglich geworfen wird. Da wir unsere Gäste zur Weiterführung eines Films motivieren wollten, haben wir zusätzlich auf einen Tisch neben dem Stativ einen weiteren Laptop aufgebaut, auf dem das Video gezeigt werden kann. Den Laptop haben wir zusammen mit der Lampe an eine weitere Mehrfachsteckdose angeschlossen.

28 Leave a comment on Absatz 28 0 Die Zeit, bis die Gäste kommen, kann für Testdurchläufe, Unterstützung der anderen Gruppen oder Essen genutzt werden.

Dreh eines StopMotion-Films

29 Leave a comment on Absatz 29 0 Ein StopMotion Film setzt sich aus einzelnen Bildern zusammen. Bei einer schnellen Abfolge der einzelnen Bilder entsteht die Illusion einer fortlaufenden Bewegung.

30 Leave a comment on Absatz 30 0 Die Aufnahme eines Stop-Motion-Films erfordert ein internetfähiges Smartphone, einen Laptop, ein Tablet (alle inkl. Kamerafunktion) oder eine Digitalkamera. Extra dafür programmierte Stop-Motion-Apps gibt es sowohl für das Betriebssystem Android als auch für iOs. Für Audioaufnahmen wird ggf. ein externes Mikrofon am Laptop benötigt. Wie man eine App bei Android installiert, wird im Internet erklärt. Die im Folgenden erklärte Durchführung bezieht sich auf die App “Stop Motion Studios”, die für iOS konzipiert wurde. Diese kann man bei iTunes herunterladen.

31 Leave a comment on Absatz 31 0 Nach Öffnen der App muss man zuerst ein neues Projekt anlegen.

32 Leave a comment on Absatz 32 0 Projekt anlegen

33 Leave a comment on Absatz 33 0 Anschließend erscheint der Bearbeitungseditor.

34 Leave a comment on Absatz 34 0 Bearbeitungseditor

35 Leave a comment on Absatz 35 0 Fürs Erste sind nur wenige Knöpfe wichtig, um den Film drehen zu können. Der wichtigste Knopf ist der rote Punkt, mit dem man die einzelnen Bilder fotografiert. Sobald man sein Set fertig und ein Konzept zur Umsetzung überlegt, das Endgerät richtig eingestellt und positioniert hat (bei Tablets am besten waagerecht, sonst muss man den Film am Ende mit einem Programm am Laptop drehen, dies geht nicht mit der App!), kann das erste Foto gemacht werden.

36 Leave a comment on Absatz 36 0 Um nun den Effekt der Bewegung zu erzeugen, muss sich das Bild verändern. Das bedeutet zum Beispiel, das man eine Figur verrückt. Dabei ist darauf zu achten, nicht zu große Veränderungen zu machen, damit der Film später flüssiger wird. Sind alle gewünschten Veränderungen gemacht, kann der rote Knopf betätigt werden und ein neues Bild entsteht. Nach diesem Prinzip entwickelt man seinen eigenen Film: Foto machen, Bild verändern, Foto machen, usw.

37 Leave a comment on Absatz 37 0 Film erstellen

38 Leave a comment on Absatz 38 0 An der unteren Leiste kann man seine bisher gemachten Bilder sehen. Mit dem Play-Button über dem roten Punkt kann man seinen Film abspielen lassen. Dadurch fallen vielleicht Unstimmigkeiten (Arm auf dem Bild, zu große Veränderungen bei den Bildern) auf, die noch behoben werden können. Dazu nutzt man die eben erwähnte Bilderleiste im unteren Teil des Bildschirms. Hier findet man auch eine weitere wichtige Funktion. Einzelne Bilder können kopiert, neu eingefügt und gelöscht werden. Somit kann man seinen Film vor der Fertigstellung noch einmal überprüfen und eventuell die bereits genannten Unstimmigkeiten beseitigen. Die Pfeile mittig über der Bilderleiste helfen zu ihrer Bedienung.

39 Leave a comment on Absatz 39 0 Wenn man seinen Film nun fertiggestellt hat, kann man ihn abspeichern oder direkt in sozialen Netzwerken teilen. Dazu muss man zurück ins Menü, in dem alle Projekte aufgeführt sind. Zentriert unter seinem Projekt findet man den passenden Knopf. Wenn man dieses berührt kann man seine gewünschte Speicherart auswählen. Fertig ist der Film!

40 Leave a comment on Absatz 40 0 Speichern

41 Leave a comment on Absatz 41 0 Damit wären soweit alle zur Bedienung der App erforderlichen Knöpfe erklärt. Allerdings besitzt die App noch viele weitere Funktionen, mit denen man seine Filmproduktion perfektionieren kann. Darunter zählen:

  • 42 Leave a comment on Absatz 42 0
  • Kamerazoom, Überlappen- & Gitter-Funktion zur präzisen Kontrolle bei der Bildeinstellung
  • Unterstützung für Belichtungskontrolle und Weißabgleich
  • Bildaufnahme im Zeitintervall
  • Audio-Aufnahme
  • Einstellbare Bildrate und Abspielmodus
  • Bilder aus eigenem Fotoarchiv importieren
  • Zusätzliche Funktionen (teilweise gebührenpflichtig): Remote Kamera, Film Effekte, Malwerkzeuge, Green Screen, Filmthemen (Filmtitel und Abspann mit verschiedenen Themen), Toneffekte einfügen, Magischer Radierer (unerwünschte Teile des Bildes durch Tippen löschen)

Ergebnissicherung

43 Leave a comment on Absatz 43 0 An dem Medienpraxisabend sind 11 kleine StopMotion-Filme entstanden:

 Reflexion

45 Leave a comment on Absatz 45 0 In Bezug auf den Erfolg des Medienabends kann gesagt werden, dass wir den Abend gelungen fanden und mit einem positiven Gefühl nach Hause gehen konnten. Nichtsdestotrotz gibt es immer verbesserungswürdige Punkte, die erst im Nachhinein in der praktischen Umsetzung auffallen. Dazu zählt die Durchführung bei dem Drehen der Stop Motion Videos mit den Teilnehmern. Den später eintreffenden Teilnehmern wurden die kurz zuvor gedrehten Videos von ihren Mitteilnehmern gezeigt. Diese konnten sie sich auf dem iPad/Tablet anschauen. Dadurch verzögerte sich jedoch die Wartezeit für die Durchführung des nächsten Videos. Um einen zügigeren Verlauf zu erreichen, wäre es sinnvoll und zeiteffektiver die Videos vom iPad/Tablet direkt auf ein separates Gerät zu übertragen. Diese Möglichkeit erwirkt dann parallel ablaufende Handlungen und dadurch auch eine ruhigere Atmosphäre, da die Teilnehmer nicht warten müssen, bis sie an der Reihe sind.

 Evaluation

46 Leave a comment on Absatz 46 0 Nach einer anfänglichen Scheu, welche vermutlich auf dieses neuartige Konzept zurückzuführen ist, waren die Teilnehmer sehr interessiert an unserem Angebot und haben motiviert mit der Stop Motion App gearbeitet, sei es in Teamarbeit oder alleine. Nur vereinzelt gab es noch Elternteile, die wir unterstützen mussten, einen eigenen Film zu drehen, diese Zurückhaltung wich jedoch mit Beginn des Drehens. Auch unser Angebot des Infoblattes wurde gut angenommen, sodass im Vorfeld bereits erste Einblicke über allgemeine Funktionen der App und externe Beispielvideos zum Verständnis beitragen konnten. Nach einer kurzen Einführung begannen viele Eltern völlig losgelöst ihre Filme zu drehen. Sie probierten vieles aus und nach einiger Zeit kamen durch neue Eltern, die den Raum das erste Mal betraten, auch neue Ideen für Filme auf: Das Ganze entwickelte sich zu einem Interaktionsprojekt mit vielen kreativen Köpfen, die nur so sprudelten. Die App ermöglichte die Wiedergabe des bis dahin erstellten Films. Viele Eltern waren von dem Zwischenstand ihrer Filme schon so begeistert, dass sie motiviert für Neues waren. Die eher zurückhaltenden Eltern bestärkten wir durch das Nachfragen und das Angebot, auch einen Film zusammen gestalten zu können, wir baten also auch unsere Hilfe an. Spätestens ab diesem Zeitpunkt gelang es uns, sie zum Mitmachen zu motivieren und sie fanden großen Spaß daran.

47 Leave a comment on Absatz 47 0 Die Atmosphäre war locker und wir kamen leicht mit den Teilnehmern ins Gespräch. Sei es darüber, dass die jeweiligen Kinder – aus Sicht der Eltern- mit Sicherheit Spaß an dieser App hätten oder über die Beschaffung und Preisspanne des benötigten Zubehöres. Außerdem wurde erfragt, auf welchen Geräten die App nutzbar sei.

48 Leave a comment on Absatz 48 0 Ein weiterer Indikator für die Begeisterung der Eltern war die Tatsache, dass sich viele die App direkt, nach dem Drehen eines eigenen Stop Motion Films, auf Ihr privates Smartphone oder Tablett geladen haben.

49 Leave a comment on Absatz 49 0 Die Teilnehmer waren zusätzlich generell an dem Thema Medien interessiert, da sie sich teilweise über die Nutzung und Funktionen von Facebook oder den Gebrauch von QR Codes und dazugehörige Scanner-Apps informierten.

50 Leave a comment on Absatz 50 0 Aus unserer Sicht ist der Medienpraxisabend mit den Eltern der Fischlaker Grundschule erfolgreich verlaufen und die Resonanz, die wir über den Abend hinweg durch die Eltern erfahren haben, lassen auf die Erreichung der Lernziele schließen.

Quelle:http://gibro.de/blogs/medienprojekt1415/?p=319