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Dokumentation aPupilApp

1 Leave a comment on Absatz 1 0 von Adnan, Hassan, Nam & Johannesvon Adnan, Hasan, Nam & Johannes

Vorwort

2 Leave a comment on Absatz 2 0 Im Nachfolgenden beschreiben wir den Stand „aPupilApp“. Das bedeutet alle Schritte die dazu nötig waren um dieses Formular samt Auswertung auf dem Elternabend vorzustellen, als How-To im Abschnitt „Vorarbeit“ und genauer dort unter „Auswertung“.  Auch die von uns verfolgten Lernziele sowie der praktische Ablauf des „Elternpraxisabends“ auf dem wir uns mit den Eltern über Bewertungskriterien für eine App austauschten und unsere abschließende Reflexion sind in dieser Dokumentation zu finden. Vielen Dank an dieser Stelle auch an die großartige „Vorarbeit“, dem Kriterienkatalog. Dieser Inhalt steht unter einer Creative Commons-Lizenz vom Typ 3.0 Deutschland CC BY 3.0 de. Rechteinhaber: Teilnehmende des Kurses “Kinderzimmer Productions” 23.02.-16.03.2014 beim Media Literacy Lab – www.medialiteracylab.de.

3 Leave a comment on Absatz 3 0 Was es mit diesem Kriterienkatalog auf sich hat ist hier nachzulesen und lässt sich mit diesem Zitat zusammenfassen:

4 Leave a comment on Absatz 4 0 Die Datenbank ist das Ergebnis eines Offenen Onlinekurses, in dem ca. 250 Kursteilnehmer/innen Juni/Juli 2013 drei Wochen lang gemeinsam an der Bewertung von Apps für Kinder gearbeitet haben (mehr dazu www.medialiteracylab.de). Es wurden Kriterien entwickelt, anhand derer aus pädagogischer Perspektive die Qualität von Apps bewertet werden kann. Anschließend wurde diese Sammlung von App-Bewertungen und Empfehlungen erstellt.

Lernziele

5 Leave a comment on Absatz 5 0 In unserem Medienprojekt stehen die Eltern als Lernende im Fokus. Durch den App-Contest soll der Lernende auf die moderne Technologie sensibilisiert werden. Apps gehören in der heutigen Generation zum Alltag, wobei der Umgang mit ihnen in den älteren Generationen nicht selbstverständlich ist.

6 Leave a comment on Absatz 6 0 Ein essentielles Ziel ist es vor allem, sie mit Apps vertraut zu machen und mögliche Sorgen und Ängste zu nehmen, indem ein visuelles Medium als Kontaktmittel zur Verfügung gestellt wird. Durch unser Medienprojekt soll der Lernende die Möglichkeit erhalten, die moderne Technologie als Hilfsmittel zu sehen, denn diese besitzen das Potenzial das Lernverhalten von Kindern positiv zu beeinflussen. Vorhandende Denkmuster des Lernenden können auf diese Weise modifiziert werden, so dass Apps keine Sorge oder gar Gefahr darstellen, sondern vielmehr als Bereicherung angesehen werden, da gut bewertete Apps ein Lerninstrument für Kinder darstellen. Diese erweitern nämlich durch ihre moderne und vielfältige Art die Kreativität und räumliches und analytisches Denken der App-Nutzer.

7 Leave a comment on Absatz 7 0 Wissen zu erlangen über Kriterien, die eine gute App auszeichnen, stellt dementsprechend ein bedeutendes Lernziel dar. Der App-Contest vermittelt demzufolge das theoretische Wissen, welches der Lernende an das Kind weitergeben kann.

8 Leave a comment on Absatz 8 0 Dem Lernenden soll die Befürchtung genommen werden, dass konventionelle Lernmethoden durch moderne ersetzt werden können, beziehungsweise sollen. Sie schließen sich keineswegs aus, sondern können sich gegenseitig unterstützen – die moderne Technologie soll für ihn infolgedessen als Bereicherung gesehen werden und nicht als Gefahr.
Dies soll dazu führen, dass der Lernende  seinem Kind mehr Freiraum hinsichtlich ihrer Nutzung mit Apps gibt, da sie durch unseren Fragekatalog die Erkenntnis gewinnen, welche Apps pädagogisch wertvoll und somit unbedenklich sind.

9 Leave a comment on Absatz 9 0 Ein weiteres Ziel für den Lernenden ist außerdem nicht nur der Appell für die Nutzung von pädagogisch wertvollen Apps, sondern ein frühes Sammeln von technologischen Erfahrungen, denn diese Erfahrungen sind in der heutigen Zeit der digitalisierten Welt essentiell – der Umgang mit Medien ist heutzutage unumgänglich und soll eine Medienkompetenz für den Lernenden fördern.

Vorarbeit

10 Leave a comment on Absatz 10 0 Das Konzept unseres App Contest war es eine Maske zu entwerfen die innerhalb von wenigen Minuten (ca. 5) eine erste Einschätzung der App hinsichtlich ihrer Eignung für Kinder gibt. Dazu lag uns der Kriterienkatalog Gute Apps für Kinder vor. Dieser ist innerhalb eines Online Projektes entstanden und beinhaltete  13 Kriterien wie zum Beispiel „Zielgruppe und Altersangemessenheit“ oder „Kommerzielle Elemente“, auf insgesamt 36 Seiten. Der Kriterienkatalog ist hier zu finden.

11 Leave a comment on Absatz 11 0 Der erste Schritt bestand darin die einzelnen Kriterien auszuwerten und eine aussagekräftige Auswahl zu treffen. Immer in Hinblick darauf einen schnellen Überblick über die Eignung der App zu geben. Dazu teilten wir die Kriterien untereinander auf und trafen uns anschließend, jeder mit einer Auswahl von drei exemplarischen Fragen pro Kriterium. Daraus wählten wir nun etwa 20 Fragen aus. Wir entscheiden uns dafür eine 4-Punkt-Likert-Skala zu nutzen. Vier Punkte da wir somit sichergehen konnten, dass sich eine Tendenz abzeichnet. Die Items waren „trifft zu“, „trifft eher zu“, „trifft eher nicht zu“ und „trifft nicht zu“. Um zu einem späteren Zeitpunkt die Auswertung zu erleichtern wurden zudem alle Fragen soweit formuliert das bis auf eine Ausnahme „trifft zu“ die bestmögliche Option war hinsichtlich der Eignung. Die einzige Ausnahme haben wir bei der Frage zu kommerziellen Elementen gemacht: „Entsteht ein Kaufdruck (z. B. für den Spielerfolg)?“. Aufgrund der späteren Auswertung war es jedoch allenfalls eine Vereinfachung nicht aber eine Notwendigkeit. Dazu später mehr.

„Tools“

12 Leave a comment on Absatz 12 0 Sicherlich wäre es möglich eine Webanwendung oder App zu programmieren, jedoch erschien uns das im Rahmen dieses Projekts und Mangels Zeit für unnötig. Die Tools die also zur Auswahl standen waren Google Forms oder Limesurvey. Diese beiden erfüllten unsere erste Anforderung: Multiplatform Kompatibilität oder anders gesagt eine Nutzbarkeit unabhängig von einem bestimmten Betriebssystem. Einzig ein Internetzugang samt Browser. Wir haben uns für Google Forms entscheiden, da dies ohne weitere Kenntnisse nutzbar ist. Welche Schwierigkeiten bei der Auswertung von Limensurvey zu bewältigen sind, formulieren wir im Abschnitt Reflexion.

13 Leave a comment on Absatz 13 0 Unsere zweite Anforderung war die leichte Handhabung und die dritte schließlich eine nach Möglichkeit automatisch ablaufende Auswertung. Damit meinen wir das der Teilnehmer die Auswertung zu seiner Eingabe bereits nach abschließendem Klick auf „Senden“ sehen kann. Dieses bleibt bis jetzt jedoch auch die größte Herausforderung und ist bis zu diesem Zeitpunkt nicht zu unserer vollen Zufriedenheit gelöst. Den Vorteil den Google Forms bietet ist zudem die automatische Einbindung der Ergebnisse in eine Tabelle. Auch wenn es möglich ist mit LimeSurvey ansehnlichere Ergebnisse zu liefern und allgemein deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten zu besitzen so ist Google Forms doch für diesen Zweck ausreichend. Und benötigt nicht die Kenntnisse wie LimeSurvey das zunächst auf einem Server aufgespielt und konfiguriert werden muss.

Implementierung

14 Leave a comment on Absatz 14 0 APupilApp FlussdiagrammNach Abschluss der Recherche und der Komprimierung, haben wir 17 Fragen in das Formular aufgenommen. Das Flussdiagramm verdeutlicht wie die Teilnehmer durch die Umfrage geführt werden.

15 Leave a comment on Absatz 15 0 Nach Festlegung auf Google Form konnten wir nun eine Umfrage erstellen und die Fragen einfügen. Dazu übernahmen wir wie im Flussdiagramm zu erkennen ist acht Cluster. Zuerst die Begrüßungsseite mit Kategorisierung, dass heißt Name der App um sie in der Auswertung zuzuordnen.  Die Kategorie der App dazu schauten wir uns die einzelnen Kategorien des App Stores (iOS) und des Play Stores (Android) an, wodurch 18 Kategorien zusammen kamen. Unter anderem Lernspiele/Bildungsspiele, aber auch Quiz/Puzzle, Strategie, Action, Casino und so weiter. Die Kategorien werden den Teilnehmern anshcließend nicht angezeigt, jedoch haben wir sie beibehalten um einen internen Überblick zu erhalten. Die letzte Frage zur Kategorisierung war die nach dem Bezahlmodell. Zur Auswahl standen „Kostenlos“, „kostenlos mit InApp Käufen“, kostenpflichtig mit InApp Käufen“ und „kostenpflichtig ohne InApp Käufe“.

16 Leave a comment on Absatz 16 0 Wie im Flussdiagramm zu erkennen gab es hier eine erste Abzweigung. Für die beiden Optionen mit InApp Käufen wurde auf den zweiten Cluster „Kommerzielle Elemente“ verlinkt andernfalls kam gleich die Frage ob die App Werbung enthält. Sollte die App InApp Käufe ermöglichen war für uns wichtig zu fragen in wie Weit der App Nutzer mit diesen konfrontiert wurde. Dazu die Frage „Entsteht ein Kaufdruck (z.B. für den Spielfortschritt)?“, gleichzeitig die erste Frage die wir per Likert-Skala beantworten ließen. Darauf folgte ebenfalls die Frage „Enthält die App Werbung?“. Wurde hierbei mit „Nein“ geantwortet wurde der Cluster „Art der Werbung“ übersprungen, bei „Ja“ hingegen verlinkt.

17 Leave a comment on Absatz 17 0 Bei „Werbung“ waren uns zwei Dinge am wichtigsten. Erstens „Ist die Werbung aufdringlich?“ und zweitens „Werden durch die Werbung Kaufvorgänge eingeleitet?“. Zur zweiten Frage ist vielleicht zu ergänzen das damit gemeint ist ob eine Werbung direkt zu einer Kaufmöglichkeit führt, schlimmstenfalls das in einem Browser Fenster der Kauf bereits stattfindet. Am Ende dieser beiden Fragen oder für den Fall das „Nein“, also keine Werbung in der App enthalten ist folgte die Frage „Enthält die App Social Media Elemente (z. B. Facebook, Kommentarfunktion)?“. Damit wollten wir darauf aufmerksam machen ob die App dadurch zumindest das Potenzial besitzt Probleme auszulösen. So kann es z. B. sein das App Nutzer instrumentalisiert werden, durch so etwas wie eine Empfehlung der App im Gegenzug für Vorteile in der App. Aber auch kann eine nicht ausreichend moderierte Community schnell zu Problemen wie Cyber-Bullying führen. Natürlich sind das negativ Beispiele. Da wir jedoch mit dieser Frageroutine in erster Linie ein Bewusstsein für Kriterien zu wecken nach welchen eine App betrachtet werden sollte, war das in unserem Sinne.

18 Leave a comment on Absatz 18 0 Vielleicht ist es bereits an dieser Stelle gut zu betonen, das wir in dieser kurzen Umfrage kein Ergebnis liefern welches Zweifelsohne eine pädagogisch geprüfte Kaufempfehlung ausspricht. Auch wenn das natürlich die Erwartung vieler Teilnehmer auf dem Elternabend zu sein schien. Es geht uns um das Bewusstsein, eine mögliche Methodik zu liefern sich mit einer App auseinander zu setzen die, die  eigenen oder vertraute Kinder nutzen könnten. Für alle engagierten gibt es ja den Kriterienkatalog sowie das Wiki um die Prüfung detaillierter fortzuführen. Des weiteren ist bei der Verwendung einer Likert-Skala wichtig zu verstehen das subjektive Einschätzungen erfasst werden, die dann positiv oder negativ sein können. Jedoch keine feste Größe besitzen. Für den einen ist eine Werbung bereits aufdringlich wenn sie mehr als ein Viertel des Bildschirms füllt, für den Anderen erst wenn sie die App Nutzung kurzzeitig blockiert. Doch nun weiter mit der Implementierung der Fragen.

19 Leave a comment on Absatz 19 0 Nachdem die Frage nach Social Media beantwortet wurde folgte das Cluster „Bewertungskriterien“. Hierbei gab es vier Fragen. Erstens „Sind Inhalt und Struktur von der App den Bedürfnissen & Eigenschaften von Kindern angepasst?“, zweitens findet ein Tutorial (z. B. in Form einer Leitfigur) statt?, drittens „Werden Fehler bei Rückmeldungen erklärt?“ und viertens „Ist der Lernerfolg sichtbar?“. Alle diese Fragen sind aus einer pädagogischen Perspektive heraus gestellt und dienen eben diesem Zweck. Wie gut die App also für Kinder geeignet ist die einen Mehrwert aus der App, abgesehen des Zeitvertreibs, ziehen sollten.

20 Leave a comment on Absatz 20 0 Hiernach war das Ziel des Clusters „Einstellungsmöglichkeiten“ eben diese zu bewerten. Hinsichtlich solcher Möglichkeiten wie „Kann die InApp Benutzung eingeschränkt bzw. reglementiert werden (z.B. elterliches Passwort, Spielzeit, Altersnachweis)?“, also schlicht die Reglementierung der App Nutzung. Sowie die zweite Frage „Sind Konto- und Privatsphäreeinstellungen frei und einfach konfigurierbar?“ darauf abzielte einzuschätzen was die App an Berechtigungen fordert. So kann eine App ja kostenlos sein, jedoch auch nur weil die durch die Nutzung gewonnen Daten einen entsprechenden Wert besitzen. Beispiel hierfür ist unter anderem die App „Shopkick“, bei der ich als Nutzer Punkte sammeln kann wenn ich Geschäfte betrete. Was natürlich nur möglich ist, wenn ich den App Erstellern Zugang gewähre meinen Aufenthaltsort zu entsprechenden Zeiten zu sehen. Wem die Privatsphäre also ein Anliegen ist sollte sich klar machen was bestimmte Apps fordern. Ohne das noch mehr auszuführen weiter mit dem vorletzten Cluster „Besonderheiten“. Dazu gab es eine Frage „Hebt sich die App durch Kreativität, Individualität und Interaktion von anderen Apps ab?“, damit wollten wir die Möglichkeit einräumen ausnahmsweise Pluspunkte zu sammeln für Faktoren die wir der Kürze wegen nicht einzeln abfragen konnten. So kann eine App ja durchaus durch liebevolle Grafiken auffallen andererseits jedoch wenig Einstellungsmöglichkeiten oder kein Tutorial enthalten.

21 Leave a comment on Absatz 21 0 Zuletzt die Frage „Bist du dir unsicher ob die App für Kinder geeignet ist?“. Sollte der Teilnehmer hier „Nein“ wählen so beendet er die Umfrage. Bei Klick auf „Ja“ also einem bestehenden Zweifel öffnet der letzte Cluster eine Frage die sich mit den eventuellen Gefährdungen beschäftigt. „Werden die Appnutzer auf Gefahren hingewiesen?“ ist als Matrix unterteilt in drei Subfragen. Die nach dem Suchtpotenzial beispielsweise bei Glücksspielen oder bei Spielen in denen der Zwang entsteht für den Erfolg weiterzuspielen. Als positives Beispiel wären Anmerkungen wie „Denke daran Pausen zu machen“ wie es sie bei der Wii oder dem Online Rollenspiel „World of Warcraft“ gibt, auch wenn diese Hinweise zugegebener Maßen noch nicht das Beste sind. Die zweite Subfrage richtet sich nach dem Datenschutz, also inwieweit darauf hingewiesen wird, wenn die App zum Beispiel den Aufenthaltsort speichert oder Namen und andere Daten wie Alter und Geschlecht. Und drittens die „Verherrlichung moralisch fragwürdiger Inhalte“. Alle diese Punkte sind durchaus kontrovers. Aber auch hier wieder: Es geht uns darum die Nutzer der Umfrage darauf aufmerksam zu machen was es zu berücksichtigen gibt. So kann ein Kind in „Clash of Clans“ Stammeskriege führen wird in der Regel jedoch diese nicht als wirkliche Kriege ansehen, sondern sie wie in einem Spiel abstrahieren, beispielsweise Schach. Hier sollten die Erziehungsberechtigten selbst einschätzen können welche Kompetenzen ihre Schutzbefohlenen dahingehend besitzen oder noch entwickeln müssen. Hierbei werden zwar ebenfalls die Skalen Items „trifft zu“ bis „trifft nicht zu“ benutzt, jedoch gibt es hier eine fünfte Option „unpassend“ um zu vermeiden das eine App bei der es darum geht Bauklötze zu stapeln nicht negativ bewertet wird weil sie auf die Verherrlichung moralisch fragwürdiger Inhalte nicht hingewiesen hat.

22 Leave a comment on Absatz 22 0 Ist auch diese Frage beantwortet so werden die Antworten mit Klick auf Senden ausgewertet und der Teilnehmer wird auf die bestehenden Ergebnisse geführt. Während des Elternabends kamen so 12 weitere Apps dazu. Hier liegt auch gleichzeitig unser größtes Problem. Auch wenn die Auswertungen bereits fertig sind ist es uns nicht möglich automatisch auf das eigene Ergebnis als isolierte Grafik zu verweisen. So waren zu Beginn des Elternabends 5 von 10 Ergebnisse im ersten Link gefüllt. Und mit Klick darauf konnten die Teilnehmer sechs bis zehn ihre Ergebnisse betrachten und durch den App Namen identifizieren. Als diese gefüllt waren, mussten wir einen zweiten Link einfügen um auch den Teilnehmern 11-20 ihre Ergebnisse anzuzeigen. Bis heute ist es uns leider nur möglich auf diese Weise die Auswertung zu liefern. Die Option die Umfrage nur mit Angabe einer Mailadresse durchzuführen um die Ergebnisse so dann individuell zu zusenden ist für uns keine Option. Der Grund dafür ist schlichtweg die zusätzliche Hemmschwelle für die Teilnehmer. So ist es zwar möglich auch mehr als zehn Diagramme pro Link zu zeigen ebenso wie weniger. Doch geschieht eine Erhöhung der angezeigten Ergebnisse pro Seite auf Kosten der Übersichtlichkeit. Ebenso wie dies bei einer zu hohen Anzahl an Ergebnissen passieren kann. Diese Ergebnisse müssten dann also nachträglich bearbeitet werden um sie auf eine andere Seite zu extrahieren und strukturiert anzuordnen.

23 Leave a comment on Absatz 23 0 Die Ergebnisse werden dabei in Form eines Tachometers visualisiert da maximal 54 Punkte erreichbar sind eben auf dieser Skala von 1 bis 54. Wie diese Auswertung aber passiert behandelt der nächste Abschnitt.

Auswertung

24 Leave a comment on Absatz 24 0 Zum einen verlinken wir hier ein Muster des Auswertungsblattes zum anderen eine visuelle Anleitung bzw. Erklärung der einzelnen Schritte.

Durchführung

Materialien und Ablauf

25 Leave a comment on Absatz 25 0 Materialliste:

  • 26 Leave a comment on Absatz 26 0
  • Tisch(e)
  • Stühle
  • Beamer
  • Leinwand
  • Stromanschluss (Kabeltrommel, Verlängerungskabel, verfügbare Steckdosen)
  • Internetanschluss (WLAN-fähiger Router, Server)
  • PC, Laptop oder Notebook
  • Plattform (Google Docs)

Einsatz der Materialien und Location

27 Leave a comment on Absatz 27 0 Für den „aPupilApp“ Stand inklusive aller Materialien sollte eine Räumlichkeit ausreichender Größe vorhanden sein. Wichtig sind eine adäquate Anzahl von erreichbaren Steckdosen (mindestens drei), weitere besondere  Ansprüche an die Location gibt es nicht.

28 Leave a comment on Absatz 28 0 Um sich vorab mit anderen Gruppen auszutauschen, sich zu organisieren und orientieren ist eine gemeinsame Plattform empfehlenswert. Google Docs ist hier eine gute Wahl, es ist praktisch zu handhaben, übersichtlich und kostenlos.

29 Leave a comment on Absatz 29 0 Zurück zu der Location- nicht zu vergessen beim Errichten des Standes sind Tische (entweder ein größerer Tisch oder zwei kleinere Tische), um Laptop, Beamer oder gegebenenfalls auch den Router zu platzieren. Für mehr Komfort für die Besucher und der  präsentierende Gruppe, empfiehlt es sich genügend Stühle bereit zu stellen. Unabdingbar für die Präsentation sind ein Beamer und gegebenenfalls eine Leinwand. Weiterhin kann es nötig sein, Verlängerungskabel zu beschaffen, falls Steckdosen nicht gut erreichbar sind. Wichtig in dem Zusammenhanf ist zu beachten, dass Kabel nicht lose im Raum „herumliegen“, was Unfälle verursachen kann. Kabel sollten an Ecken des Raumes befestigt werden, zum Beispiel mit Klebestreifen oder ähnlichem. Für Internetanschluss ist ein Router zu besorgen. Am besten ist ein WLAN- fähiger Router, da hier keine Sicherheitsprobleme (Stolpern, versehentliches Herausziehen der Kabel) durch LAN Kabel entstehen. Ein Server ist bereitzustellen. Erforderlich für die Präsentation ist ein PC mit Desktop, ein Laptop oder Notebook. Diese sollten technisch einwandfrei laufen und einigermaßen auf der Höhe der Zeit sein, um Störungen während der Präsentation zu vermeiden. Alle Mitglieder der präsentierenden Gruppe sollten sich mit den Einstellungen beziehungsweise mit der Technik des Laptops und der Programme rechtzeitig vertraut machen, um im Notfall bei einer technischen Störung der Präsentation schnell reagieren zu können.


Ablauf

30 Leave a comment on Absatz 30 0 Nachdem alle Materialien einsatzbereit sind und der Stand steht, ist der Fokus nun auf kommende Besucher zu richten. Vorab sollte man nicht unbedingt mit einer extrem großen Anzahl von Besuchern rechnen, da der „a-pupil-app“ Stand generell weniger „zum Anfassen“ und „Staunen“ bietet als andere Stände. Dafür investieren Besucher des „a-pupil-app“ Standes mehr Zeit bei ihrem Besuch, sie bewerten Apps und das nimmt in aller Regel Zeit in Anspruch. Daher ist es wichtig, für einen guten Komfort zu sorgen. Nicht allzu weit weg vom Stand (ca. 3-5 Meter) sollte ein kleines Büffet mit Kleinigkeiten zum Essen und einigen Erfrischungsgetränken für die Gäste stehen. Das stillt nicht nur den kleinen Hunger, sondern impliziert auch eine „hier sorgen wir für dich“ Atmosphäre, in denen sich Gäste willkommen und wertgeschätzt fühlen sollen. Weiterhin sind natürlich ausreichend Sitzgelegenheiten wichtig.

31 Leave a comment on Absatz 31 0 Generell sollte man nicht vergessen, dass alle Aufmerksamkeit und Präsenz den Besuchern gilt. Dazu gehört ein gepflegtes Erscheinungsbild, Höflichkeit in Dialogen, Blickkontakt, aufrechtes Stehen, Fragen adäquat zu beantworten und sich um ein freundliches Erscheinen (Lächeln) zu sorgen. So banal diese Punkte auch klingen mögen, man sollte sich dieser Basisregeln stets bewusst sein und nicht vernachlässigen. Jede noch so gute Präsentation würde einen mindestens  faden Beigeschmack bekommen, wenn die Präsentierenden die Präsentation gut, sich selber aber schlecht darstellen würden.

32 Leave a comment on Absatz 32 0 Die Präsentation selber sollte relativ zügig, aber nicht zu schnell vorgetragen werden. Die Besucher sollen sich nicht langweilen und aufgrund fortschreitendender Zeit das Interesse verlieren, sie sollten aber auch nicht den Eindruck bekommen, „abgefertigt“ zu werden. Fragen vor, während und nach der Präsentation sind sofort und ausführlich zu beantworten, Nachfragen („Nachhaken“) sollen über unklare Punkte seitens des Besuchers aufklären.

33 Leave a comment on Absatz 33 0 Nach der Präsentation, wenn der Besucher gehen will und keine Fragen mehr hat, verabschiedet man den Besucher höflich und empfiehlt das Buffet oder andere Stände.

Ergebnis

34 Leave a comment on Absatz 34 0  

35 Leave a comment on Absatz 35 0 Während wir mit den Eltern ein Gespräch führten und gemeinsam mit ihnen unseren App-Katalog durchliefen, synchronisierte eine andere Person unserer Gruppe die Antworten, so dass die Ergebnisse an der Leinwand erschienen.Während wir mit den Eltern ein Gespräch führten und gemeinsam mit ihnen unseren App-Katalog durchliefen, synchronisierte eine andere Person unserer Gruppe die Antworten, so dass die Ergebnisse an der Leinwand erschienen.

36 Leave a comment on Absatz 36 0 Das Endergebnis haben wir anhand von Tachometer dargestellt. Je mehr Kriterien eine App erfüllen konnte, desto mehr Punkte gab es. Insgesamt kann eine App bis zu 54 Punkte erreichen.Das Endergebnis haben wir anhand von Tachometer dargestellt. Je mehr Kriterien eine App erfüllen konnte, desto mehr Punkte gab es. Insgesamt kann eine App bis zu 54 Punkte erreichen.

37 Leave a comment on Absatz 37 0 Jede Umfrage setzt sich mit einer einzelnen App auseinander, mit der sich vorher ein oder zwei Elternteile anhand unseres Katalogs beschäftigt haben.Jede Umfrage setzt sich mit einer einzelnen App auseinander, mit der sich vorher ein oder zwei Elternteile anhand unseres Katalogs beschäftigt haben.

Reflexion / Evaluation DES Medienelternpraxisabends Aus SIcht der „aPupilApp“

38 Leave a comment on Absatz 38 0 Auf unserer Erfahrung basierend, gilt es festzuhalten, was bei einem Medienelterpraxisabend zu vermeiden und zu verbessern gilt.
Wichtig ist, der Fragestellung oder auch dem Ziel nachgehen zu können, wie sich Eltern(teile) unvoreingenommen und offen auf ein für Sie befremdlicheres Thema einlassen können.
Daher gehend gilt es auch zu skizzieren, wie Arbeitsmethoden, Materialien als auch soziale Bedingungen dazu verhelfen sollen, das oben genannte Ziel realisieren zu können.

39 Leave a comment on Absatz 39 0 Fangen wir direkt bei den Räumlichkeiten an. Von Bedeutung  ist hierbei eine Übersichtlichkeit und Grenzziehung der „APupilApp“-Station, sowie der anderen Stationen. Jede Station sollte sich klar von den anderen Stationen in ihren Aufgaben, in ihrem Thema als auch in ihrem Lernziel abheben können. Eine Station sollte nicht den Eindruck eines Empfangs oder einer Beratungsstelle machen. Deswegen sollte darauf geachtet werden, wo genau die Station positioniert wird, beispielsweise nicht direkt am Eingang eines Raumes, wie es bei uns der Fall war. Jede Station sollte also Rechnung dafür tragen, einen willkommenen und leichten Zugang zu gewährleisten, sodass sich überhaupt ein relativ hoher Zulauf erzielen lässt.

40 Leave a comment on Absatz 40 0 Seitens der Station sollten für sich selbstverständlich nehmende soziale Komponenten, wie Höflichkeit, Entgegenkommen, Offenheit, gegeben sein, um den Adressaten (Elternteile) die Möglichkeit der Anregung und dem Ausprobieren von neuen mediendidaktischen Belangen bieten zu können.
Es gehört zu der Aufgabe, klarzustellen und entsprechend zu praktizieren, dass sich ein Medienelternpraxisabend nicht wie eine Ausstellung oder eine Produktvorstellung verhält, er indes einem Ort der neuen Lernerfahrung und der Medien gebundenen Vertrautheit entsprechen sollte. Damit gilt es, der Gefahr vorzubeugen, dass sich die Elternteile mit falschen Erwartungen an die Stationen wagen. Es sollte hierbei eindeutig differenziert werden, dass es nicht den Stationen obliegt, den Adressaten etwas „Fertiges“ zu liefern; vielmehr animieren und motivieren sie dazu, Elternteile im Rahmen der Thematik „Lernen mit und durch Medien für Kinder“  ein Handwerk der Sensibilisierung und des „Machenlassens“ auf dem Weg mitzugeben. So lassen sich Verdutztheit und Misstrauen seitens der Eltern vermeiden, und eine angenehme Atmosphäre für Neues und Selbstpraktizieren kann gewährt werden.

41 Leave a comment on Absatz 41 0 Zur Programmierung der Umfrage einer „APupilApp“ empfiehlt es sich zum Einstieg, mit der Benutzung von „Google-Forms“ warm zu werden, da diese bezugnehmend zu einem Praxisabend einfach zu handhaben ist. Sind höhere Anforderungen und professionelles Fachwissen gefragt bzw. auch gegeben, bietet sich auch die Programmierung von Applikationen an. Auch lassen sich andere Tools, wie „LimeSurvey“, anwenden, sofern man in der Lage ist, „MySQL“-Datenbankformate auszuwerten.

42 Leave a comment on Absatz 42 0 Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

Quelle:http://gibro.de/blogs/medienprojekt1415/?p=302